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Meine Stadt Das sind die Top-Restaurants in Hannover
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09:01 12.11.2018
Der Restaurant-Führer „Gault-Millau“ zeichnet jährlich die besten Köche und Restaurants aus. Quelle: Collage / Archiv
Hannover

Panne bei einem der bekanntesten Restaurant- und Feinschmecker-Führer: Die Ergebnisse des „Gault-Millau 2019“ sollten erst in der kommenden Woche offiziell vorgestellt worden. Doch der neue Verlag hat offenbar einige Vorabexemplare an Preisträger verschickt. Und so gerieten die Informationen ins Internet.

So wurde Benjamin Gallein vom Restaurant „Ole Deele“ in Burgwedel zum „Aufsteiger des Jahres“ und bekam 18 von 20 möglichen Punkten. In Fachkreisen gelten 18 Punkte als gleichwertig mit zwei oder drei Michelin-Sternen – bislang hat die Ole Deele einen Stern. Gallein reagierte begeistert: „Für uns sind 18 Punkte das Höchste. Das ist wie die Champions League für Hannover 96“, sagt der 32-Jährige.

Spitzennoten bekamen in Hannover auch Dieter Grubert vom „Titus“(17 Punkte) und Benjamin Meusel vom „Die Insel“ (17 Punkte), die ihren Punktestand vom vergangenen Jahr halten konnten. Aufgestiegen ist Dennis Thies von der „Weinbasis“, der jetzt 16 Punkte erhält. Ebenfalls verbessert hat sich das „Gasthaus Lege“ in Burgwedel, das jetzt ebenfalls auf 16 Punkte kommt.

Peinliche Panne wegen Vorabveröffentlichung

Insgesamt bewerteten die Tester in diesem Jahr 47 Restaurants und zeichneten 42 Küchenchefs in Niedersachsen aus. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe verschwanden sechs „langweilig gewordene“ Restaurants aus der Wertung und sechs wurden neu aufgenommen, wie es bei der Jury hieß. Außerdem bewerteten die Experten sechs höher und fünf niedriger.

Allerdings ist die publik gewordene Liste nicht vollständig, sie umfasst nur Restaurants, die 16 oder mehr Punkte erhalten haben. Hannovers Sterne-Restaurant Jante etwa hatte im vergangenen Jahr 15 Punkte erhalten. Kenner halten die Bewertung für deutlich zu schlecht, es soll im Hintergrund zwischen Koch und Kritiker rumoren.

„Das wird ihnen kein zweites Mal passieren“

Für HAZ-Feinschmecker Hannes Finkbeiner ist die Vorabveröffentlichung der Liste eine peinliche Panne. „Das kann nicht im Sinne von Gault & Millau sein, dass die Preisträger auf diesem Weg von ihrer Bewertung erfahren haben“, sagt der Restaurantkritiker. Offenbar habe der Wechsel des Verlags zu diesem Fehler geführt. „Das wird ihnen kein zweites Mal passieren“, sagt Finkbeiner.

Das beste Restaurant in Niedersachsen bleibt das „Aqua“ von Sven Elverfeld in Wolfsburg. Es erhielt wie im vergangenen Jahr 19,5 von 20 Punkten. Im Guide Michelin wird Elverfeld mit drei Sternen bewertet. Das lange Jahre zweitbeste Restaurant in Niedersachsen, das „La Vie“ in Osnabrück hat im Sommer geschlossen. Im vergangenen Jahr hatte „La Vie“-Koch Thomas Bühner im Gault & Millau noch 19 Punkte erhalten.

Fünf Spitzenbewertungen in Hannover und der Region

Drei Restaurants in Hannover und zwei in Burgwedel erhielten von den Kritikern Bestnoten (20 ist die maximale Punktzahl):

  • Die „Ole Deele“ in Burgwedel (18 Punkte)
  • „Die Insel“ in Hannover (17 Punkte)
  • Das „Titus“ in Hannover (17 Punkte)
  • Die „Weinbasis“ in Hannover (16 Punkte)
  • Das „Gasthaus Lege“ in Burgwedel (16 Punkte)

Die besten Restaurants in Niedersachsen

In Niedersachsen konnten sich eine Reihe weiterer Restaurants über eine hohe Punktzahl freuen. Das sind die besten Restaurants im Land:

  • Das „Aqua“ in Wolfsburg (19,5 Punkte)
  • Das „Keilings“ in Bad Bentheim (17 Punkte)
  • Der „Schillingshof in Friedland (17 Punkte)
  • Das „Apicius“ in Bad Zwischenahn (17 Punkte)
  • Das „Alte Haus“ in Braunschweig (16 Punkte)
  • Das „N°4“ im Navigare NSBhotel in Buxtehude (16 Punkte)
  • Das „Palio“ in Celle (16 Punkte)
  • Das „Sterneck“ in Cuxhaven (16 Punkte)
  • Die „Genießer Stube“ in Friedland (16 Punkte)
  • Das „Novalis“ in Nörten-Hardenberg (16 Punkte)
  • Das „Torschreiberhaus“ in Stadthagen (16 Punkte)
  • Das „La Fontaine“ in Wolfsburg (16 Punkte)

Von güm/ran/RND

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