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Meine Stadt Gastro-Streit am Geibeltreff
Hannover Meine Stadt Gastro-Streit am Geibeltreff
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22:26 07.08.2017
 Peter Schöftner von Gosch-Sylt möchte, dass nur er das Wort „Geibeltreff“ benutzen darf.  Quelle: Nancy Heusel
Hannover

Im Streit um die Verwendung des Namens „Geibeltreff“ liegt der Ball jetzt bei Gosch-Sylt-Betreiber Peter Schöftner. Im Namen seiner Mandanten Ekkehard Reimann fürs „Clichy“ und Carsten Aschenbach, Robert Notacker sowie Stephan Hagedorn für die „Seewirtschaft“ hat Anwalt Wolfgang Borsum am Montag auf das Mahnschreiben von Peter Schöftner geantwortet – und seinerseits eine Klage in Aussicht gestellt.

Der Gastronom Schöftner hatte sich 2015 beim Patent-und Markenamt München das Markenrecht am „Geibeltreff“ eintragen lassen – und über einen Anwalt seinen Gastro-Nachbarn am See die Nutzung ab sofort untersagt.

Wolfgang Borsum führt zwei Hauptpunkte an, die nach seiner abschließenden Rechtsauffassung dafür sprechen, dass Peter Schöftner kein Anrecht hat, den Begriff „Geibeltreff“ zu schützen. Der Begriff werde seit Jahren gebraucht und habe dadurch seinen Schutz verloren: „Das Wort nutzen meine Mandanten außerdem nicht für ihre Gastronomien, sondern als Ortsbezeichnung, damit Be­sucher sie auffinden können.“

Zudem hat Borsum den Gastronomen aufgefordert, die Unterlassung bis zum 20. August zurückzunehmen, anderenfalls stehe eine Klageerhebung im Raum mit dem Ziel, dass „Seewirtschaft“ und „Clichy“ den Be­griff „Geibeltreff“ weiter verwenden dürfen.
Maschseefest-Veranstalter Hans Nolte: „Bis auf Widerruf ist das Thema für uns erledigt.“ Die HVG hatte den Begriff „Geibeltreff“ in der vergangenen Woche von der Internetseite des Festes genommen. 

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