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Meine Stadt Garbsen gibt Studenten ein Zuhause
Hannover Meine Stadt Garbsen gibt Studenten ein Zuhause
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05:55 10.10.2018
ERSTER Entwurf: Der Maschinenbau-Campus in Garbsen soll zum Wintersemester 2019 fertig werden. Quelle: Visualisierung: Auer+Weber+Assoziierte
München/Garbsen

Standort mit Zukunft – so präsentiert sich Garbsen auf Deutschlands größter Immobilienmesse, der Expo real in München. Bürgermeister Christian Grahl zeigte gestern voller Stolz die Pläne des Campus Maschinenbau. Vom September 2019 an werden rund 5000 Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der Leibniz-Universität in Garbsen lehren, forschen und studieren.

„Bei uns herrscht Aufbruchsstimmung“, versicherte Grahl. Der Bau des Campus gehe gut voran, die Stadt habe sich weitere Flächen direkt im Umfeld gesichert. Die Region Hannover bezuschusst den Kauf dieses Areals mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro.

Der Campus Maschinenbau liegt nur wenige Minuten vom Wissenschaftspark Marienwerder entfernt. Dorthin zieht es den amerikanischen Investor Taurus, der für 60 Millionen Euro jungen Firmen mit Zukunftstechnologien Raum bietet. Dort wird auch der französische Autozulieferer Faurecia für 50 Millionen Euro ein Innovationszentrum errichten und mehrere hunderte Jobs schaffen.

„Im Zusammenspiel mit dem Wissenschaftspark ziehen alle Akteure an einem Strang“, findet Grahl. Die Stadt Garbsen, die Region und die Stadt Hannover setzten sich gemeinsam für den Wissenschaftsstandort ein. Alle könnten von der Nähe zwischen Campus und Park profitieren.

Gute Nachricht für den studentischen Maschinenbau-Nachwuchs: Vermutlich werden Studierende es in Garbsen leichter als in Hannover haben, eine Wohnung zu finden. Entscheidend liegt das an der Region: „2,7 Millionen Euro investieren wir in den Bau eines Studentenwohnheims am Campus Maschinenbau“, berichtete Andrea Hanke, Dezernentin für soziale Infrastruktur.

Dass Garbsen eine Bedeutung wie Beverly Hills bekomme, hatte schon der Ring Deutscher Makler vorausgesagt. Fest steht: Die Stadt plant für noch mehr Wachstum. In Berenbostel-Ost beispielsweise sieht sie auf 20 Hektar in drei Teilflächen Mehrfamilienhäuser, Stadtvillen, Doppel- und Reihenhäuser mit gefördertem Wohnungsbau vor. Schon im ersten Abschnitt entstehen 350 Wohneinheiten.

An gewerblicher Fläche sind in Hannovers Nachbarkommune gut 350 000 Quadratmeter verfügbar, darunter ein Grundstück mit 160 000 Quadratmeter. Die Bebauung ist vom Herbst 2019 oder Frühjahr 2020 an möglich.

Von Vera König

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