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GEFÄHRLICHE MÄNGEL: Die Kontrolleure sahen sich alles genau an (unten links). An einem Sattelauflieger war der Rahmen gebrochen (oben links, unten rechts). Bei einem Lkw war ein Reifen kaputt (oben rechts).

GEFÄHRLICHE MÄNGEL: Die Kontrolleure sahen sich alles genau an (unten links). An einem Sattelauflieger war der Rahmen gebrochen (oben links, unten rechts). Bei einem Lkw war ein Reifen kaputt (oben rechts).
 © Fotos: Polizei

Verkehr

Garbsen: Lastwagenkontrolle zeigt gravierende Mängel

Gruselig, was sich auf den Autobahnen bewegt: Bei einer Großkontrolle an der Autobahnraststätte Garbsen

GARBSEN.  Unfälle auf der A 2 und anderen Autobahnen vor allem mit Lkws sind mittlerweile fast an der Tagesordnung. Umso erschreckender die Ergebnisse einer Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) am Donnerstag vergangener Woche an der Raststätte Garbsen. Von den 25 in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 16 Uhr kontrollierten Fahrzeugen wurden 22 zumindest vorübergehend aus dem Verkehr gezogen.

Bei der Kontrolle sahen die Polizisten genauer hin.

Die Beamten stellten an 17 Lastwagen sicherheitsrelevante Mängel fest, insbesondere an den Bremsen und Reifen. Bei einem Sattelauflieger war sogar der Rahmen an zwei Stellen gebrochen. In vier weiteren Fällen war die Ladung nicht ausreichend gesichert.

Ein Lkw-Fahrer war mit solch abgefahrenen Reifen unterwegs.

Sieben Fahrer hatten gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstoßen, einer davon hatte die entsprechenden Nachweise erst gar nicht aufgehoben. Bei vier der 22 aus dem Verkehr gezogenen Fahrzeuge waren die Mängel so groß, dass die an der Kontrollaktion beteiligten Mitarbeiter der Region die weitere Inbetriebnahme bis zur Behebung dieser Mängel komplett untersagte.

Das gravierende Verstöße auch finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen, habe erst im Dezember ein ausländischer Fuhrunternehmer erfahren müssen, so die Polizei. In dessen Sattelzug sei der Fahrtenschreiber manipuliert gewesen. Getriebe und Blackbox seien technisch so verändert worden, dass eine Lenkzeitüberschreitung nicht mehr dokumentiert werden konnte. Um weiterfahren zu können, habe der Unternehmer 15 000 Euro Sicherheitsleistung zahlen müssen, plus 1500 Euro für den Austausch der veränderten Geräte.

Von Andreas Krasselt


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