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Meine Stadt GVH-Erweiterung verzögert sich
Hannover Meine Stadt GVH-Erweiterung verzögert sich
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00:19 12.08.2015
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Hannover

Dabei hatte es noch im Frühjahr gut ausgesehen mit einer zügigen Umsetzung des Projektes. Mitte März verkündete Regionsverkehrsdezernent Ulf-Birger Franz die Einigung mit dem Land sowie den Landkreisen Celle, Hameln-Pyrmont, Heidekreis und Schaumburg. Damals nannte er auch den 1. Januar als Starttermin für die Erweiterung, bei der der Regionaltarif nicht mehr nur für Zeitkarten, sondern auch für Einzel- und Tagestickets gelten soll.

Die Verzögerung des Vorhabens begründet Regionssprecherin Christina Kreutz nun mit „erheblichen Vorarbeiten“, die notwendig seien. Die Verkehrsverträge müssten angepasst und vertriebliche Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden.

Mit der Vorbereitung der Vertragsanpassungen sei eine renommierte Kanzlei beauftragt worden, „was einmal mehr die Ernsthaftigkeit des Vorhabens unterstreicht, das mit Sicherheit nicht in weite Ferne rückt“, versichert Kreutz. Auch würden alle Partner „konstruktiv mitarbeiten“.

Ein konkreter Einführungstermin soll in der zweiten Jahreshälfte in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen sowie den Nachbarlandkreisen bekanntgegeben werden.

Ein wichtiger Knackpunkt bei dem Vorhaben ist das Geld. Durch die günstigeren Tarife gehen den Verkehrsunternehmen Einnahmen verloren. Deshalb sind die Landkreise bereit, Anschubfinanzierungen zur Verfügung zu stellen. Auch das Land Niedersachsen hat zugesichert, das Projekt drei Jahre lang mit je 700 000 Euro zu unterstützen.

Langfristig soll das allerdings nicht mehr nötig sein. Die betroffenen Landkreise sowie die Region Hannover gehen davon aus, dass die Verluste mit der Zeit durch ein steigendes Fahrgastaufkommen kompensiert werden. Durch Umsteiger vom Auto auf die Bahn soll außerdem die Umwelt entlastet werden.

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