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NEUES WOHNHEIM:Im großen Bild zeigen die Planer, wie der  Neubau an der Körnerstraße aus Richtung Christuskirche aussehen soll. Noch klafft dort eine Baulücke (kleines Bild oben).Visualisierung: ASP; Fotos: Petrow, Dröse.

NEUES WOHNHEIM:Im Bild zeigen die Planer, wie der Neubau an der Körnerstraße aus Richtung Christuskirche aussehen soll. Visualisierung: ASP

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GBH baut für Studenten

Neues Wohnheim an der Körnerstraße, weitere Projekte in der Nähe geplant.

Hannover. Das Projekt ist keines der größten, die die städtische Wohnungsgesellschaft GBH in der nächsten Zeit verwirklichen will. Aber es ist ein wichtiges. An der Ecke Körnerstraße/Schloßwender Straße soll ein neues Wohnheim für 80 Studenten entstehen. Den Siegerentwurf für das Vorhaben haben gestern Stadt und GBH in der Bauverwaltung vorgestellt.

Er stammt aus der Feder des hannoverschen Architekturbüros ASP und orientiert sich mit seiner Backsteinoptik an der nahegelegenen Christuskirche. Für den ASP-Entwurf sprach auch, dass dieser das Grundstück optimal ausnutzt, so dass die GBH die geplanten Einzelappartements und WG-Wohnungen zu günstigen Mieten anbieten kann.

Eine besondere Herausforderung bei dem Projekt stellt die U-Bahn-Trasse dar, die unter dem Gebäude verläuft. Um die Statik des Tunnels nicht zu sehr zu belasten, will ASP deshalb beim Bau der Fassade Holzelemente einsetzen. „Das spart Gewicht“, versichert Architekt Wilhelm Meyer.

Das Wohnheimprojekt ist allerdings nur eines von mehreren, mit denen die GBH einen Beitrag dazu leisten will, die Wohnungsnot bei den Studenten zu lindern. „Das ist ein großes Thema. Wir stellen uns mit der GBH dieser Aufgabe“, versprach Stadtbaurat Uwe Bodemann bei der Vorstellung der Pläne für den Neubau an der Körnerstraße, der ab Ende 2017 errichtet werden soll und rund neun Millionen Euro kosten wird.

In unmittelbarer Nähe will die GBH zwei weitere Vorhaben verwirklichen, von denen Studenten profitieren. Immerhin 160 Appartements sollen durch den Umbau des Gebäudes an der Ecke Schloßwender Straße/Klagesmarkt entstehen. Beginnen soll dieser 2017. Zum Wintersemester 2018/2019 sollen dort Studenten einziehen. Rund 25 Millionen Euro investiert die GBH in Kauf und Umbau des Hauses.

Ein weiteres Wohnheim mit 114 Appartements will das Unternehmen auf dem Grundstück an der Ecke Weidendamm/Kopernikusstraße errichten. Dort sollen die Arbeiten schon Anfang 2017 beginnen. Zwölf Millionen steckt die GBH in den Neubau.

Ebenfalls für Studenten gedacht sind die Mikroappartements, die an der Karl-Wiechert-Allee, nördlich des S-Bahnhofs angrenzend an das Heideviertel, entstehen sollen. Aufgrund der Lage sind diese besonders attraktiv für Studenten der Medizinischen Hochschule (MHH). Dort investiert die GBH 33 Millionen Euro. Zu dem Vorhaben gehören allerdings auch einige Einfamilienhäuser.


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