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Meine Stadt Fünf Dinge, die man nur in Hannover kennt
Hannover Meine Stadt Fünf Dinge, die man nur in Hannover kennt
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16:21 30.06.2017
Quelle: Udo Weger
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Hannover

1. Woher kommt diese Musik? "Aus dem Gullideckel!"  Eine Konversation, die jeder Hannoveraner schonmal geführt hat, der seinen Besuch vom Hauptbahnhof abholen musste. Der vielleicht musikalischste Gullideckel der Welt wurde im Jahr 2000 eingerichtet. Bei der Umgestaltung des Ernst-August-Platzes ermöglichte der Architekt Timm Ohrt den "DJ Gullyman": Unter dem Gullideckel spielen zwei CD-Player abwechselnd Musik. Das können Newcomer, internationale Größen, Jazz oder Klassik sein. Ohrt wollte dem "hektischen Stadtleben" etwas entgegensetzen. Die aktuelle Playlist gibt es immer auf: www.gullyman.eu

Quelle: www.hannover.de

2. Krökeln: Wer außerhalb von Hannover mit diesem Wort zum Tischfußball einlädt, schaut in fragende Gesichter. Warum? Es heißt tatsächlich nur in Hannover Krökeln und im Rest Deutschlands kickern oder eben Tischfußball, wenn man es umständlich möchte. Das Wort kommt übrigens von dem alten hannoverschen Wort "Krökel" für Eisenstange. Was das mit Tischfußball zu tun hat, ist hoffentlich jedem klar.

Quelle: dpa

3. Warme Brüder: Nein. Das sind nicht Hannoves berühmteste Homosexuelle, und auch nicht die drei Schwulen, die in Kolumbien vor kurzem offiziell eine Dreier-Ehe schließen durften. Es ist das Heizkraftwerk in Linden an der Ihme. Die drei Blöcke mit den passenden Schornsteinen werden bei Nacht wunderschön angestrahlt und sind das Wahrzeichen vom Stadtteil Linden. Warm sind sie wegen des Kraftwerks, das in ihrem Inneren Wärme für Hannover produziert. Die Bezeichnung "Brüder" kommt von ihrer Ähnlichkeit.

 Quelle: Mast

4. Limmern: Ein noch relativ junger Begriff - aber jetzt schon typisch Hannover. Was in anderen Städten bei jungen Menschen "Cornern" genannt wird (eigentlich nur ein hippes Wort für Rumstehen und Alkohol trinken), kriegt in Hannover einen schicken Lokalkolorit. In Linden ist die Kioskdichte besonders hoch, und die Lindener lieben ihre Kiosks. Die Limmerstraße ist auch ein Herzstück des Nachtlebens, und darum stehen hier am Freitag- und Samstagabend junge Menschen, trinken Alkohol und hören Musik, um sich dann später in die verschiedenen Clubs und Bars des Stadtteils zu verabschieden. "Limmern" eben.

Quelle: von Dithfurt

5. Der Klassiker: "Wir treffen uns unterm Schwanz". Schamesröte muss hier keiner bekommen: Auf dem Ernst-August-Platz thront ein Denkmal des gleichnamigen früheren Königs von Hannover. Man trifft sich unter dem Schwanz seines Pferdes, was aber genau so bedeuten kann, dass der Treffpunkt irgendwo um das Denkmal herum ist. Wie weit weg noch "unterm Schwanz" ist, wird unter Hannoveranern heiß diskutiert - vor allem unter jenen, die sich nicht auf den ersten Blick finden.

Quelle: Dröse

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