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AUF DEM PODIUM: SPD-Sportpolitiker Angelo Alter, SPD-Fraktionschefin Christine Kastning, Ernst Barkhoff vom Förderverein, Bezirksbürgermeister Jörg-Rainer Grube und CDU-Sportpolitiker Thomas Klapproth (von links.),

AUF DEM PODIUM: SPD-Sportpolitiker Angelo Alter, SPD-Fraktionschefin Christine Kastning, Ernst Barkhoff vom Förderverein, Bezirksbürgermeister Jörg-Rainer Grube und CDU-Sportpolitiker Thomas Klapproth (von links.),
 © Foto: Behrens

Bürgerversammlung im Freizeitheim Linden

Fössebad: CDU spielt auf Zeit

Zu einer vom Förderverein Fössebad initiierten Bürgerversammlung sind am Sonnabend rund 160 Zuhörer ins Freizeitheim Linden gekommen – fast alle Befürworter eines Außenbeckens, das Stadt und Ampel-Gruppe im Rat bislang nicht vorsehen. Doch nun gibt es immerhin eine Option für ein Freibecken.

HANNOVER.  Atempause für die Befürworter eines Außenbeckens beim Neubau des Fössebades: Die CDU-Fraktion wird die Drucksache dazu am Montag im Sportausschuss in die Fraktion ziehen. Somit wird über das knapp 20 Millionen-Euro Projekt frühestens im August nach der politischen Sommerpause wieder diskutiert.

Diesen Schritt hat Thomas Klapproth, der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, bei der Bürgerversammlung am Sonnabend angekündigt und am Sonntag gegenüber der NP bestätigt: „Der Verwaltungsentwurf ist furchtbar enttäuschend. Linden braucht das Freibad, allein schon wegen des Zuzugs neuer Bürger in der Wasserstadt.“ Zudem kritisiere man, dass die Bürger Lindens nicht mitgenommen werden bei den Planungen. „Wir nutzen die Zeit bis August für konkrete Ideen und Anträge.“

Zu der Bürgerversammlung, initiiert vom Förderverein Fössebad, im Freizeitheim Linden waren etwa 160 Lindener gekommen. Viele befürchteten Badschließungen an den meisten Wochenenden des Jahres zugunsten von Schwimm- und Wasserballwettkämpfen, wenn das neue Olympiabad mit 50 Meter-Becken und Tribüne da ist. Als Ausgleich wünschen sie sich – wie Bezirksrat und Förderverein – ein Freibad und den Erhalt der Sauna.

SPD-Fraktionschefin Christine Kastning, sagte am Sonntag gegenüber der NP, dass sich die Ampel-Partner mit Grünen und FDP im Rat darauf verständigt hätten, dass man „das Freibad zwar jetzt nicht bauen kann, da man das Bäderkonzept der Stadt als Ganzes im Blick haben muss. Wir wollen aber, dass der Neubau so geplant wird, dass eine Option für ein Freibad da ist.“ Das Außenbecken sollte dann eine Mindestwasserfläche von 500 Quadratmeter haben, so Kastning. Diesen Antrag wollen die Ampel-Partner am Montag im Sportausschuss einbringen. Gegenüber dem Verwaltungsentwurf ist dies in der Tat eine Neuerung. Aber eine, die den Lindenern nicht weitgenug geht: Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube übergibt dem Ausschuss heute 3500 Unterschriften für ein Fössebad als Kombibad.

Von Andreas Voigt


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