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Meine Stadt Fördergeld für Ladestationen i Hannover
Hannover Meine Stadt Fördergeld für Ladestationen i Hannover
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00:26 28.05.2018
BEREIT: Diese Ladesäule bei der VGH steht auch der elektromobilen Öffentlichkeit offen. Susanna Zapreva, Enercity, und VGH-Chef Helmut Kasten bei der Präsentation. Quelle: Foto: Petrow
HANNOVER

Bis Ende 2020 will Enercity in Hannover das bundesweit dichteste Netz mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert haben. Ein erster großer Schritt dazu ist offenbar gelungen: Die im März gestartete „E-Mobilitätsoffensive“ sei auf hohes Interesse gestoßen, heißt es aus dem Management der ehemaligen Stadtwerke. Das Unternehmen habe bereits 145 Ladepunkte an Privat und Geschäftskunden verkauft. Auch werde das Angebot „ständig ausgeweitet“ – von Juli an soll es eine Ladestation samt zugehöriger „Flatrate“ geben – dadurch könne man mit einer Pauschale quasi überall in Europa „an zehn tausenden von Ladestationen“ sein Elektrofahrzeug aufladen.

Erfolgreich sei Enercity auch dabei gewesen, Fördermittel für den Aufbau solcher Ladestationen zu erhalten, die „im halböffentlichen Raum“ installiert werden sollen und von den Eigentümern auch anderen zur Verfügung gestellt werden. Für die Errichtung von 218 solcher Ladepunkte (entspricht in etwa 100 Ladestationen mit je zwei Ladepunkten, also „Steckdosen“) haben man jetzt 54 schriftliche Förderbewilligungen vorliege, für weitere 164 Ladepunkte geht Enercity „von einer kurzfristigen Förderzusage aus“. Laut Unternehmenssprecher Carlo Kallen erwartet man für alle 218 Ladepunkte zusammen letztlich 300  000 Euro an Fördermitteln vom Bund. Der Aufbau der Ladestationen mit zugesagtem Fördergels soll umgehend starten, der Großteil der 218 auf jeden fall noch in diesem Jahr. Von den „halböffentlichen“ Ladestationen stehen einige schon, etwa bei den Versicherungen VGH und Talanx, in der Stadtmitte am Hotel Luisenhof oder auch im Landesblindenzentrum

Das Ziel von Enercity-Chefin Susanna Zapreva: Statt derzeit nicht mal ein Ladepunkt je 10 000 Einwohner sollen es bis Ende 2020 neun oder zehn sein – dann wäre der Raum Hannover dabei wohl die Nummer eins: Berlin käme bis dahin auf drei, Hamburg auf fünf Ladepunkte je 10 000 Einwohner.

Von Ralph Hübner

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