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Meine Stadt Flugsteuer trifft den Airport Hannover stark
Hannover Meine Stadt Flugsteuer trifft den Airport Hannover stark
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21:09 04.08.2010
Bald weniger Passagiere? Der Flughafen Hannover. 

Hannover. Flughafenchef Raoul Hille: „Das bedeutet eine Ergebnisverschlechterung um rund 2,6 Millionen Euro und hätte voraussichtlich den Verlust von 460 Arbeitsplätzen zur Folge.“

13 Euro für Inlands-, Europa- und Nordafrika-Flüge, 26 Euro für Langstreckenverbindungen – das ist an neuen Abgaben vorgesehen. Der Bund hofft auf Mehreinnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro. Und das, obwohl die Niederlande einen ähnlichen Versuch nach einem Jahr Testlauf abbrachen. Die absehbaren Verluste waren dreimal so hoch gewesen wie die erwarteten Mehreinnahmen des Staates.

Hille geht davon aus, dass die Flugsteuer (die er „volkswirtschaftlich unsinnig, sozial unausgewogen und der Umwelt abträglich“ nennt) grundsätzlich nicht mehr politisch zu verhindern ist. Deshalb fordert er nur Korrekturen. Es sei ein Unding, „dass ein innerdeutscher Passagier von Hannover nach München für Hin- und Rückflug einschließlich Mehrwertsteuer 30,90 Euro mehr bezahlen muss, während sein Sitznachbar, der weiter nach New York und damit 16-mal so weit fliegt, nur mit 26 Euro belastet wird und für den Rückflug gar nicht.“

Der Vorschlag des Flughafenchefs: innerdeutsche Verbindungen nur mit vier bis fünf Euro besteuern, Interkontinentalflüge dagegen mit 50 Euro. Außerdem sollte man Unterschiede machen zwischen der preiswerten Economy- und der Business-Class für Geschäftsreisende. Auch das würde den Airport Hannover zwar Passagiere kosten, aber „im eher vertretbaren Umfang“. kig

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