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Meine Stadt Flüchtlingscontainer auf den Waterlooplatz?
Hannover Meine Stadt Flüchtlingscontainer auf den Waterlooplatz?
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00:19 18.07.2015
IDEE: Hier könnten bald Flüchtlingscontainer stehen. Quelle: Frank Wilde
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Hannover.

Die prominenteste Idee für eine Flüchtlingsunterkunft ist dabei der Waterlooplatz, der für eine Containersiedlung in Frage kommt. „Uns ist der Freiraumwert des Platzes bewusst“, sagte Planer Michael Heesch. Nutzungen zum Beispiel durch den Zirkus sollen nicht beeinträchtigt werden.

Bei der Opposition stieß der Vorschlag dennoch auf Ablehnung. „Eine schlechte Idee“ sei der Waterlooplatz, weil die Flüchtlinge dabei „wie auf dem Präsentierteller wären“, gab CDU-Mann Felix Blaschzyk zu bedenken. Auch Wilfried Engelke (FDP) hält den Standort für „absolut ungeeignet“, wegen seiner Vergangenheit als „Jubelaufmarschplatz“. Auch sorgt er sich um die Sicherheit vor und nach Bundesligaspielen von Hannover 96, wenn viele Fans an der Flüchtlingseinrichtung vorbeiziehen würden.

Aufgrund knapper Flächen nimmt die Stadt 2016 auch verstärkt private Grundstücke in den Fokus. Außerdem will sie Flüchtlinge nicht nur an der Ohestraße (NP berichtete), sondern auch in weiteren neuen Wohngebieten unterbringen, zum Beispiel am Annastift und an der Spittastraße.

Auch das stieß auf Bedenken der Opposition. CDU-Mann Blaschzyk sieht die Gefahr, „dass die Akzeptanz verlorengeht“, wenn wegen der Unterbringung von Flüchtlingen zu wenig Wohnraum geschaffen würde. Auch kritisiert er, dass die Stadt an der Großen Heide (Isernhagen-Süd) und an der Podbielskistraße (Groß-Buchholz) Unterkünfte auf Sportplätzen plant, die noch genutzt werden.

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