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Meine Stadt Flüchtlinge: Wände und Dach sind Pflicht
Hannover Meine Stadt Flüchtlinge: Wände und Dach sind Pflicht
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21:39 02.09.2015
Hannover

Die Zahl der Flüchtlinge, die eine Unterkunft brauchen, steigt täglich. Das stellt Hannover und alle anderen Kommunen der Region vor immer größere Herausforderungen – und fordert Kreativität. Klassische Varianten der Unterbringung wie Flüchtlingsheime können nur einen Bruchteil des Bedarfs decken. Folge: Immer mehr ungenutzte Immobilien werden auf ihre Tauglichkeit geprüft. In Ronnenberg wird derzeit ein ehemaliges Bordell umgestaltet, es soll ab Ende Oktober Platz für 27 Flüchtlinge bieten.

Noch größere Projekte sind zum Beispiel das ehemalige Seniorenheim Wichernstift in Waldhausen, die Umgestaltung eines Baumarkts – und die Unterbringung in den Räumlichkeiten der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) in Hannover. Dabei bleibt es nicht: „Parallel ist die ZPD damit beauftragt, die landesweite Koordinierung für die Herrichtung weiterer Notunterkünfte auf Polizeiliegenschaften zu übernehmen“, erklärt Behördensprecher Karsten Wolff.
Trotz aller Not: Die Stadt Hannover betont, dass die Unterbringung in Zelten weiterhin keine Option ist.

Mehr über die einzelnen Lösungen am Donnerstag in der NP!

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