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Unter Verdacht: Polizisten durchsuchten auch das Camp der Tierversuchs-Gegner in Kirchrode.© Schaarschmidt

Kriminalität

Farbanschlag auf OB Weil – noch keine Spur

Nach dem Farbanschlag auf das Haus von Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) nimmt die Polizei die Gegner des in Hannover geplanten Tierimpfstoffzentrums ins Visier.

Die Ermittler vermuten, dass jemand aus ihren Reihen die Beleidigungen wie „Tiermörder“ an die Hauswand geschmiert haben könnte. Einen konkreten Verdächtigen gebe es aber nicht, sagte Polizeisprecher Stefan Wittke am Mittwoch. Die Beamten hatten am Dienstag das von Demonstranten besetzte Gelände der Firma Boehringer Ingelheim, auf dem gebaut werden soll, durchsucht und einen Eimer rote Farbe sichergestellt. Jetzt soll überprüft werden, ob diese identisch mit der Farbe der Schmierereien am Haus ist.

Die kriminaltechnische Untersuchung werde einige Zeit dauern, sagte Wittke. Oberbürgermeister Weil, der zur Zeit im Urlaub ist, reagierte empört auf die Tat. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass auf diese Weise in meine Privatsphäre eingegriffen wird“, ließ Weil erklären. Auch im Internet hatten militante Tierschützer den Oberbürgermeister in der Vergangenheit wüst beschimpft. „Uns ist das bekannt“, sagte der Polizeisprecher.

Der Protest gegen das geplante Tierimpfstoffzentrum schwelt seit Monaten, Anwohner haben eine Bürgerinitiative gegründet. Boehringer verzichtete bisher auf eine Räumung des überwiegend von auswärtigen Demonstranten besetzten Grundstückes. Die Beamten ermitteln gegen einige der Tierversuchsgegner nun auch wegen Nötigung. Sie sollen Mitarbeiter einer von Boehringer beauftragten Gartenbaufirma von dem besetzten Gelände gedrängt haben. Zudem werde geprüft, ob möglicherweise ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorliegt, erklärte Wittke.

 

Das pharmazeutische Unternehmen will bis 2011 in Hannover ein europäisches Zentrum für die Erforschung und Entwicklung von Schweineimpfstoffen errichten. Bis zu 35 Millionen Euro sollen in das Projekt in Nachbarschaft der Tierärztlichen Hochschule investiert werden. lni


  • Suche nach Verdächtigen Erwin – 04.10.09
    Statt einer Theorie über möglicher Täter unkommentiert Auszug aus "projektwerkstatt.de":


    >>>>>Zitate zum Holocaust-Vergleich

    Die PETA-Kampagne mit dem Vergleich zum Holocaust der Juden, noch heute von Tätern geleugnet, ist die letzte Warnung an die Gesellschaft. Wenn diese Aufrüttelung nicht zum Erfolg führt, wird eine al Quaida für die Tiere nicht mehr zu verhindern sein.

    (Quelle: Dr. Edmund Haferbeck, PETA-Vorsitzender, Ein gezielter Tabubruch in humaner Absicht, auf: http://www.aussichten-online.de/peta.html)<<<<<<

    vorstehender Auszug entnommen: http://www.projektwerkstatt.de/tierrechte/peta.html
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