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Meine Stadt Ex-Hells-Angels-Boss Hanebuth: "Gefangen im Paradies"
Hannover Meine Stadt Ex-Hells-Angels-Boss Hanebuth: "Gefangen im Paradies"
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14:15 03.12.2015
Quelle: Archiv
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Hannover/Palma

Im Gespräch bestritt er erneut alle Anschuldigungen und fordert selbst eine schnelle Entscheidung in dem Ermittlungsverfahren. "Für mich ist jetzt entscheidend, wie lange sich das noch hinziehen kann", sagte er der MZ. Er und die anderen 57 Beschuldigten wollten, dass die "ganzen Misstände, Übersetzungsfehler und falschen Anschuldigungen" ein für alle Mal aufgeklärt werden.

Der spanische Ermittlungsrichter Eloy Velasco hält die Hells Angels für eine "kriminelle Vereinigung" mit Hanebuth an der Spitze. Für den 51-Jährigen und seinen Anwalt Gonzalo Boyé eine unhaltbare Beschuldigung: "Selbst wenn Leute in einem Charter straffällig werden, dann haben die das selbst zu verantworten, nicht das Charter und nicht der Präsident. Das müsste ja sonst der größte Holzkopf sein."

Hanebuth fährt mittlerweile Fahrrad statt Harley, weil ihm während der Haftzeit die Fahrerlaubnis entzogen worden ist. An die Insel binde ihn nichts mehr, sagte er der "Mallorca-Zeitung": "Ich bin nur noch hier, um wegzukommen". Sollte sich das Verfahren weiter hinziehen, könnte er sich allenfalls im kleinen Rahmen eine unternehmerische Tätigkeit auf der Insel vorstellen: "Meine Fachbereiche sind Sport und Gastronomie, das sind die Sachen, die ich gut kann, damit hatte ich auch in Deutschland viel Erfolg."

Das ganze Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Mallorca-Zeitung".

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