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Meine Stadt Eurovision Song Contest: Lena favorisiert Berlin / ARD kritisiert erneute Teilnahme
Hannover Meine Stadt Eurovision Song Contest: Lena favorisiert Berlin / ARD kritisiert erneute Teilnahme
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19:39 17.07.2010
Ob ihr das die hannoverschen Fans übel nehmen, dass Lena den Eurovision Song Contest am liebsten in Berlin hätte? Quelle: Nico Herzog, NP

HANNOVER / HAMBURG. "Wenn ich jetzt entscheiden könnte, dann würde ich mich wahrscheinlich für die Hauptstadt entscheiden, weil das für mich plausibel klingt. Hauptstadt ist irgendwie immer gut“, sagte sie im Interview mit dem Radiosender N-Joy. „Hannover ist natürlich auch total geil“, erklärte Lena. Für eine Gesamtbild von Deutschland wäre Berlin aber „ganz cool“, sagte die 19-Jährige aus Hannover.

Nach dem Sieg von Lena darf Deutschland am 14. Mai 2011 den Eurovision Song Contest ausrichten, die ARD ist Gastgeber der Sendung. Der Austragungsort steht noch nicht fest. Die Städte Hannover, Hamburg, Köln und Berlin haben sich ins Rennen gebracht. Hamburg gilt als nationale Grand-Prix-Metropole.

Beim 55. Eurovision Songcontest im Mai in Oslo landete Lena mit ihrem Song „Satellite“ auf dem ersten Platz, 28 Jahre nach dem Sieg von Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ im Jahre 1982.

Lenas erneute Teilnahme sorgt allerdings auch für Unmut. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazin "Spiegel" gibt es in der ARD Kritik an diesem Plan des NDR. Bei der letzten Konferenz der ARD-Fernsehdirektoren habe vor allem der Bayerische Rundfunk moniert, dass sich die Anstalt von Moderator Stefan Raab vor vollendete Tatsachen habe stellen lassen und nun auf eine Neuauflage der Casting-Show für den europäischen Gesangswettbewerb verzichten müsse, berichtet das Hamburger Magazin am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe.

Raab hatte nach dem Sieg der 19-jährigen Hannoveranerin in Oslo gefordert, auch im nächsten Jahr könne die Kandidatin nur Lena heißen. Dies wurde später auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Raab und NDR-Intendant Lutz Marmor auch so verkündet. Der NDR beteuerte laut „Spiegel“ in der Sitzung, die Idee sei für den Fall eines Siegs schon vor dem Finale besprochen gewesen. Vor allem die ARD-Radiowellen, die bei der diesjährigen Castingshow fest eingebunden waren, fühlten sich nun ausgebootet. Der NDR will bis September ein Konzept für das Finale des nächsten Song Contests in Deutschland vorlegen.

(dpa)

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