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FUNDSTELLE: Hier wurde die Bombe in Dollbergen freigelegt.Foto: Elsner

FUNDSTELLE: Hier wurde die Bombe in Dollbergen freigelegt.Foto: Elsner© Foto:Christian Elsner HAZ / NP

Bombenfund

Entschärfung kurz vor Mitternacht

Eine 150-Kilo-Bombe, die am Montag auf einem Feld in der Nähe einer Altölraffinerie in Dollbergen (Uetze) gefunden wurde, zwang etwa 1100 Menschen zum Verlassen ihrer Häuser und Wohnungen. Die Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde um 23.40 Uhr gemeldet.

Dollbergen. Der Krisenstab unter der Leitung von Bürgermeister Werner Backeberg fand sich nach dem Bombenfund im Uetzer Rathaus zusammen. Es sollte für alle Beteiligten und die Bürger von Dollenberg eine lange Nacht werden. Bis 23 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen. Danach begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst erst mit der Begutachtung der Bombe, kurz vor Mitternacht begann die Spezialisten mit der eigentlichen Arbeit. Um 23.40 meldeten sie die erfolgreiche Entschärfung, ab 23.45 Uhr durften die Menschen sich wieder auf den Weg nach Hause machen.

Ortsbrandmeister Thomas Rolle erklärte, dass etwa 60 Ehrenamtliche der Feuerwehren aus Dollbergen, Schwüblingsen, Katensen und Dedenhausen bei der Evakuierung halfen und Haus für Haus abgingen. Kranke und Pflegebedürftige wurden von Rettern des DRK nach Uetze gebracht.

Die Altölraffinerie selbst war bereits gegen 19 Uhr weitgehend geräumt. Nur eine Not-Belegschaft soll den Betrieb aufrechterhalten haben. Auch die Bahn war von der Entschärfung betroffen. Nur wenige hundert Meter vom Fundort entfernt verläuft die Bahnstrecke Hannover–Wolfsburg. Ab 22 Uhr wurden Züge über Braunschweig umgeleitet, verspäteten sich deshalb um bis zu 45 Minuten.

Die Bombe war durch einen Routineeinsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entdeckt worden. Dieser sondierte am Montag im Auftrag der Gemeinde eine Fläche nördlich der Altölraffinerie Avista. Für dieses Gelände wird derzeit ein Bebauungsplan aufgestellt, weil Avista dort eine Erweiterung des Betriebsgeländes plant.


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