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Meine Stadt Endlich neues Leben für den holländischen Pavillon?
Hannover Meine Stadt Endlich neues Leben für den holländischen Pavillon?
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00:17 17.06.2017
PLÄNE:Die Wohnkompanie Nord will aus dem ehemaligen Holland-Pavillon ein Studenten-
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 Studentisches Wohnen auf dem Gelände des ehemaligen Holland-Pavillons im Expo-Park? Vielleicht könnte das bald Realität werden. Der Verwaltungsausschuss der Stadt befasst sich am Donnerstag mit dem Antrag einer Bebauungsplanänderung für dieses Grundstück, eingereicht vom Immobilienentwickler Wohnkompanie Nord aus Hamburg.

Seit dem Ende der Expo 2000 sind die gestapelten Landschaften verwaist und scheiterten viele Bauvorhaben und Projekte in schöner Regelmäßigkeit. Nun aber scheint sich etwas zu entwickeln, denn so weit war man noch nie. Der Ausschuss will einen Aufstellungsbeschluss fassen – und damit das Projekt anschieben. Das gesamte Bebauungsplan-Verfahren dauert allerdings rund eineinhalb Jahre, erst dann kann die „Wohnkompanie“ loslegen.

Dies ist geplant: Der Turm der „gestapelten Landschaften“ wird revitalisiert, auch mit Wohnmöglichkeiten. In direkter Nachbarschaft und verbunden mit einer Brücke entsteht ein Studentenwohnheim mit etwa 380 Mi­kro-Appartements (etwa 20 bis 30 Quadratmeter oder mehr). Man habe bereits zielführende Gespräche mit den ansässigen Hochschulen im Expo-Park geführt, teilte der Immobilienentwickler am Mittwoch mit.

„Wir finden das Projekt städtebaulich reizvoll, es ist eine Herausforderung, an diesem speziellen Standort einen Campus zu entwickeln“, so Unternehmenssprecher Holger Rümer. Die „Wohnkompanie“ entwickelt aktuell in der List bis 2020 das Constantin-Quartier mit rund 250 Wohneinheiten. Vorgesehen ist dort auch eine Kindertagesstätte mit 35 Krippen- und Kindergartenplätzen. Fertigstellung soll im August sein.

„Beide Projekte bringen Hannover nach vorne. Es freut uns, dass wir mit den Projekten in enger Abstimmung mit der Stadt einen Beitrag zur Stadtentwicklung beitragen könnten“, so Ralph Müller, der geschäftsführende Gesellschafter der „Wohnkompanie Nord“.

Von Andreas Voigt

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