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Meine Stadt „EndZoo“ sagt: „Nicht unsere Aktion“
Hannover Meine Stadt „EndZoo“ sagt: „Nicht unsere Aktion“
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00:15 07.12.2015
FALSCHE PLAKATE: Sie hingen an 30 Standorten in Hannover, zum Beispiel an der Haltestelle Wiesenau. Quelle: Elsner
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Hannover

Der Vorsitzende Frank Albrecht meinte Freitag zur NP: „Das war definitiv nicht unser Ding. Wir stehen offen zu unseren Aktionen. Wir lehnen Straftaten ab.“

Unter den Plakaten, die den Zoo Hannover als Tiergefängnis deklarieren und auf denen Primaten zum Verkauf angeboten werden, war ein Verweis auf die Internetseite von „EndZoo“. So war der Eindruck entstanden, dass der Verein dahinter stecken könne.

Die Plakate hatte die Üstra bis gestern Abend wieder entfernt. „Sie waren an 30 Standorten aufgehängt. Vor allem an Stadtbahn-, aber auch an Bushaltestellen“, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Weil der Üstra dadurch ein erheblicher Schaden entstanden sei, prüfe X-City-Marketing - als Üstra-Tochter für die Vergabe der Werbeflächen zuständig - jetzt rechtliche Schritte. Die unbekannten Täter hatten mit Nachschlüsseln die verglasten Werbeflächen aufgeschlossen. Bei der Polizei Hannover lag gestern noch keine Anzeige vor.

Der „EndZoo“-Vorsitzende Frank Albrecht glaubt nicht, dass Gegner seines Vereins die unerlaubte Aktion inszeniert haben. Er kann sich aber vorstellen, dass es einzelne Tierschützer waren, die sich mit den Inhalten von „EndZoo“ identifizierten. sab/ton

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