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Meine Stadt Elsa Peck: Mit 111 die älteste Hannoveranerin
Hannover Meine Stadt Elsa Peck: Mit 111 die älteste Hannoveranerin
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00:16 24.04.2013
WAS FÜR EINE BEGRÜSSUNG: Bürgermeister Bernd Strauch war 2002 das erste Mal bei Elsa Peck zu Gast. Damals ist sie 100 geworden. Elf Jahre später kann sie seinen Besuch kaum erwarten ... Quelle: NANCY HEUSEL
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Hannover

„Das habe ich Ihnen letztes Jahr versprochen“, sagt Bürgermeister Bernd Strauch, als er dem Geburtstagskind eine kleine Flasche ihrer Lieblingsspirituose überreicht. Am 110. Geburtstag habe Peck erzählt, dass sie vor dem Zu-Bett-gehen auch mal ein Schnäpschen trinke. Strauch kennt sie bereits seit ihrem 100. Geburtstag. Die beiden begrüßen sich herzlich mit einer Umarmung. So wie auf ihren „Freund“, den Ersten Bürgermeister, freut sich Peck aber auch auf einen seiner Fahrer. Mit dem könne man sich nämlich so gut unterhalten. Und weil Peck eine spannende Frau ist, hat der an seinem freien Wochenende den Dienst aufgenommen und ist mitgekommen.

„Es ist schön, dass sich so viele junge Menschen noch für mich interessieren - das tut sonst nicht gut, wenn man immer nur mit Alten zusammen ist“, sagt Peck. Zu ihrer Feier ist neben dem politischen Gast natürlich auch die Familie gekommen. Drei Kinder hat Peck. Der älteste Sohn Hans ist 90 Jahre alt. Gesehen haben sich die beiden schon sehr lange nicht, trotzdem schickt Hans seiner Mutter jedes Jahr ihre Lieblingsblumen - ein Topf mit Schneeglöckchen. Tochter Heide (72) war am Vormittag zu Besuch.

Und Lieselotte (85) richtet mit ihren Kindern und Enkelkindern die Feier aus. Zum Ehrentag hat sie Eierlikör-Stachelbeertorte, Sahne-Pfirsich- und Nougatkuchen gemacht. „Die schmeckt lecker“, sagt Peck und verrät: „Brot mit Butter mag ich, am besten noch mit Lachs drauf - das schmeckt mir eigentlich besser als Kuchen.“ Auf dem Buffet stehen selbstverständlich auch ihre Lieblingsschnittchen bereit.

Strauch, der schon bei vielen hohen Geburtstagen Glückwünsche überreichte, staunt: „Ist es nicht Wahnsinn, wie sehr sie noch im Leben steht.“ Peck selbst meint: „Vielleicht hat was von dem Fürst Bismarck abgefärbt.“

Auf die Frage, ob ihr klar sei, dass sie als älteste Hannoveranerin zur Prominenz gehört, antwortet sie: „Ach nein, nein, ich bin doch nicht prominent und auch kein Star.“ Aber sie sei mal beim Schützenfest in einer Kutsche mitgefahren - „das war wirklich schön“. Hübsch machen sei ihr wichtig gewesen. Da achte sie heute noch drauf. „Ach, ich stand schon auch immer gerne im Mittelpunkt“, gibt Peck dann zu. Am 20. April 2014 gibt es hoffentlich die nächste Gelegenheit für sie.

Eva-Maria Weiss

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