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Meine Stadt Eine irre Liebeserklärung an Hannover
Hannover Meine Stadt Eine irre Liebeserklärung an Hannover
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12:04 27.08.2014
Beim Seh-Fest an der Parkbühne lief das Video zum ersten Mal. Oliver Perau war dabei. Quelle: Moritz Küstner
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Hannover

Sänger Marc Terenzi (36) grüßt im Gruseloutfit vom Schützenfest, Schauspielerin Denise M’Baye (39, „Um Himmels Willen“) lacht sich am Maschseeufer schlapp. Musiker Oliver Perau (44, Terry Hoax) joggt im Stil von Boxer „Rocky“ Balboa durch Hannover, Entertainer Thommi Baake (51) ist als Cowboy in einem Lindener Bioladen unterwegs. Nur einige Szenen aus dem brandneuen Musikvideo der Hannover-Kampagne „Welcome Home“. Klingt ein bisschen irre? Ist es auch - aber irre lustig!

„Wir wollten kein gängiges Imagevideo für die Stadt machen, sondern einen Musik-Clip mit Botschaft“, sagt Kai Schirmeyer (44) vom Netzwerk „kre-H-tiv“ Hannover, einem Zusammenschluss hiesiger Kreativer. Und auch, wenn die Boxer-Cowboy-Story vor allem absurd ist, klingt in dem Vierminüter zum Song „Welcome Home“ durchaus eine Botschaft durch: Hannover ist bunt, lebenswert, hat viele ganz persönliche Lieblingsecken und heißt Gäste jederzeit willkommen. Die musikalische Liebeserklärung an die Stadt haben im Juni mehr als 30 Musiker aus Hannover eingesungen, darunter Rapper Spax (40), Urgestein Dete Kuhlmann (65) oder Songwirter Kürsche (46). Komponiert hat den Song Olli Perau mit Fury-Produzent Jens Krause (54), Marco Heggen (43, Ex-Marquess) übernahm die Produktion, Ex-Fury Christian Decker (42) mischte den Titel ab. Teamwork, made in Hannover! Bei der Fête de la Musique im Juni wurde der Song zeitgleich auf allen Bühnen gespielt - auch davon soll es demnächst ein Video geben.

Premiere feierte der neue Clip übrigens am Donnerstagabend bei Open-Air-Festival Seh-Fest an der Parkbühne - da sah ihn auch Olli Perau zum ersten Mal. „Wundervoll skurril“ fand der Terry-Hoax-Sänger das Werk, das bei manchen Betrachtern sicherlich „ein großes Fragezeichen“ hinterlasse. „Aber es sollte ja auch kein biederes Reiseführervideo werden“, so der 44-Jährige. Auch wenn man es nicht glaubt: Auf seine Rolle als Boxer im Training hatte er sich gewissenhaft vorbereitet: „Das ist ja diese berühmte Szene, in der Sylvester Stallone als Rocky durch Philadelphia joggt. Ich hab mir den Film immer wieder angesehen und mich genauso angezogen - nur das Stirnband habe ich lieber weggelassen.“ Und statt durch Philadelphia lief Perau eben durch Döhren. Aufregend gings auch am Flughafen zu. In Langenhagen hieß der Sänger auf der Landebahn einen Flieger in Hannover willkommen, ein Pilot fand das etwas überraschend. „Der hat gerufen: ,Was macht denn der Irre da?‘“, erzählt Perau lachend.

Doch die meisten Szenen landeten völlig störungsfrei im Kasten - auch, weil jeder gern mitspielte. „Alle hatten Lust“, erzählt Organisator Kai Schirmeyer. Auch Oberbürgermeister Stefan Schostok (50): „Bei ihm haben wir einen Tag vorher angerufen.“

Und das soll es noch nicht gewesen sein. „Jeder, der sich von Hannover geliebt fühlt, kann uns seine Eindrücke schicken - als Foto, Film oder Song“, appelliert Schirmeyer an die Hannoveraner. Das darf kreativ, verspielt, fröhlich und lebendig sein. Und gern auch ein bisschen irre.

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