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Meine Stadt Hannover: Eine Tuifly-Boeing im Urlaubsstress
Hannover Meine Stadt Hannover: Eine Tuifly-Boeing im Urlaubsstress
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10:41 28.08.2018
Boeing 737-800 von Tuifly. Quelle: dpa
Hannover

Täglich bis zu 200 Starts und Landungen mit bis zu 25 000 Passagieren – im Sommer herrscht Hochbetrieb am Flughafen in Langenhagen. Dort hat auch der hannoversche Ferienflieger Tuifly seinen Sitz. Besonders in der Hochsaison sind die 36 Jets der deutschen Tui-Airline nahezu rund um die Uhr zwischen Deutschland und zahlreichen Urlaubsdestinationen am Mittelmeer sowie auf den Kanaren und Kapverden im Einsatz. Die NP hat das beeindruckende Pensum einer der Maschinen vom Typ Boeing 737-800 eine Woche lang verfolgt.

75.179 Flugkilometer, 35 Flüge zu einem runden Dutzend Ferienzielen, etwa 6000 beförderte Passagiere, dazu ein paar Tonnen Luftpost – das ist die Bilanz der gut vier Jahre alten Mittelstreckenmaschine mit 189 Sitzplätzen in nur einer Ferienwoche.

Die beginnt an einem Sonnabend, als der blauweiße Flieger mit dem Kennzeichen D-ATUM gegen 1.40 Uhr aus Hurghada (Ägypten) kommend in Hannover landet und endet Freitag kurz vor Mitternacht in Stuttgart – nach rund 70 Starts und Landungen. Den längsten Flug absolviert die Boeing 737 – mit mehr als 10.000 Exemplaren das meistverkaufte Verkehrsflugzeug der Welt – von Hannover auf die Kapverdischen Inseln südlich der Kanaren (4941 Kilometer).

Die kürzesten Strecken in dieser Woche: Ein Verlegungsflug von Frankfurt nach Hannover (282 Kilometer) sowie ein Inlandsflug auf den Kapverden – von Boa Vista nach Sal (68).

Zwischendurch besuchte der Jet je zwei Kanaren- und Balearen-Inseln, griechische Sonnenziele im Mittelmeer und auf dem Festland sowie portugiesische Zielflughäfen (siehe Grafik). Außerdem flog er in der Nacht zu Donnerstag ein paar Tonnen Luftpost von Hannover in die 420 Flugkilometer entfernte baden-württembergische Hauptstadt Stuttgart.

Im vergangenen Jahr flogen 7,9 Millionen Passagiere mit dem hannoverschen Ferienflieger – Tendenz steigend. „In der ersten Ferienwoche dieses Jahres hatten wir 150 355 Fluggäste“, sagt Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt. Im Vorjahreszeitraum seien es 142 221 Passagiere gewesen. Auch die Zahl der Flüge habe sich deutlich erhöht. Laut Dünhaupt von 808 (erste Ferienwoche 2017) auf 879.

Am Airport Hannover befindet sich bundesweit die größte Basis und der Verwaltungssitz der Tui-Airline. In Langenhagen sind nach Angaben von Dünhaupt (rein rechnerisch) sieben Maschinen (zwei davon betrieben für Eurowings) stationiert, gefolgt von Düsseldorf mit sechs.

Bundesweit gehören 36 Jets zur Tuifly-Flotte, an Bord arbeiten 1185 Flugbegleiter und 523 Piloten – also kommen rechnerisch rund 47 Mitarbeiter vom fliegenden Personal auf eine Boeing.

Von Andreas Körlin

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