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Meine Stadt Eine Karte für acht Kunstmuseen
Hannover Meine Stadt Eine Karte für acht Kunstmuseen
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00:15 04.12.2016
DA IST SIE (von links): Thomas Schwark (Museen für Kulturgeschichte), Reinhard Spieler (Sprengel Museum), Kathleen Rahn (Kunstverein), Gisela Vetter-Liebenow (Wilhelm Busch), Matthias Görn (Landesmuseum), Mairi Kroll (Kestnergesellschaft). Foto: Dröse
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Hannover

„Ein echtes Novum in der hannoverschen Museumslandschaft“, so Kulturdezernent Harald Härke. Sein Ziel: neues Publikum gewinnen, vor allem jüngere Kunstinteressierte.

Kunst quasi zum Schnäppchenpreis: Die Karte kostet 60 Euro für Erwachsene, Besucher zwischen 13 und 25 Jahren nehmen die Museumscard 25 und zahlen 30 Euro. Beide Karten sind um eine Zusatzkarte für Familien erweiterbar - für acht Euro. Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr können die Museumshopping-Tour ihrer Eltern dann mitmachen, ohne extra zahlen zu müssen.

Unterm Strich gibt es ab jetzt eine Karte für acht Häuser: für Historisches Museum, Museum August Kestner, Museum Schloss Herrenhausen (bilden den städtischen Museumsverbund „Museen für Kulturgeschichte“), Landesmuseum, Wilhelm-Busch-Museum, Kestnergesellschaft und Kunstverein Hannover. Das Projekt ist befristet bis zum 31. Dezember 2018 und könnte dann erweitert werden um andere Häuser - auch aus dem Bereich des Theaters, wie der Kultusdezernent bei der gestrigen Vorstellung andeutete.

Die ersten 20 Karten hat die Stadt gestern bereits verkauft - an die hannoversche Firma Connox GmbH, einen Online-Shop für Wohndesign. Geschäftsführer Thilo Haas: „Die Museumscard ist im Willkommenspaket für unsere neuen Mitarbeiter, die meistens von auswärts kommen.“ Überhaupt rechnen Stadt und Museumsdirektoren damit, dass die Karte ein Verkaufsschlager wird - ein Jahr lang Kunst für 30, 38, 60 oder 68 Euro sei finanziell äußerst attraktiv, hieß es übereinstimmend. „Wir setzen in der Kunst alles auf eine Karte mit dem Ziel, dass das Publikum zum Wiedergänger wird. Das wird die Kultur in dieser Stadt unterm Strich stärken“, sagte etwa Reinhard Spieler, der Direktor des Sprengel Museum.

Die Museumscard gibt es in allen teilnehmenden Museen und Kunsthäusern sowie bei der Tourist-Information am Ernst-August-Platz und im Neuen Rathaus.

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