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Foto: In der Leinstraße wurde in die Büros von Politikern eingebrochen.

In der Leinstraße in Hannover wurde in die Büros von Politikern eingebrochen.© Heusel

Kriminalität

Einbrüche bei CDU-Politikern in Hannover

Kriminelle machen auch vor Parlamentariern nicht halt: Mehrere CDU-Landtagsabgeordnete sind jetzt Opfer von Einbrechern geworden. Nicht einmal, sondern sogar zweimal. Am 28. April und am vergangenen Dienstag sind Unbekannte in die Büros der Politiker eingestiegen, die in einem angemieteten Gebäude an der Leinstraße (Mitte) in Sichtweite des Landtags untergebracht sind. Offenbar hatten es die Täter aber nicht auf Akten mit möglicherweise brisantem Inhalt abgesehen. „Die Zielrichtung war vermutlich, Beute zu erlangen“, so Polizeisprecher Holger Hilgenberg. Jens Nacke, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion, fordert dennoch Konsequenzen, was die Sicherheit der Abgeordnetenbüros angeht.

Hannover. Die Fakten: Am 28. April zwischen 2.40 und 6 Uhr verschafften sich die Ganoven das erste Mal Zugang zu den Abgeordnetenbüros in der zweiten Etage des Geschäftshauses. Wie sie die Eingangs- und eine Zugangstür öffneten, ist unklar: Es gibt kaum Aufbruchspuren. Die Täter traten mehrere Bürotüren ein und stahlen drei Docking-Stationen und zwei Tablets. Laut Hilgenberg wird der Beuteschaden auf 2000 Euro geschätzt. Bei dem erneuten Einbruch am Dienstag in der Zeit von 5.30 bis 6.45 Uhr hebelten die Unbekannten eine Tür auf und durchsuchten mehrere Büros und Schränke. Ob etwas gestohlen wurde, steht bislang nicht fest. Hinweise auf die Täter hat die Polizei bislang nicht.

Dass Abgeordnetenbüros Ziel von Einbrechern werden, dürfte ein Novum sein. „In den vergangenen zehn Jahren ist es jedenfalls nicht vorgekommen“, sagt Kai Sommer, Sprecher der Landtagsverwaltung. Die hat wegen des Landtagsumbaus und der damit verbundenen Raumnot insgesamt 14 Büros für 20 CDU-Abgeordnete an der Leinstraße angemietet. Zudem ist auch ein Teil der Verwaltung auf einer Etage in dem Gebäude untergebracht.

Zwar lagerten wohl keine Akten mit brisantem Inhalt in den Büros der Kollegen, aber dennoch verlangt Nacke, dass die Sicherheit auf den Prüfstand kommt: „Es kann nicht sein, dass wir permanent mit der Sorge leben müssen, Opfer eines Einbruchs zu werden.“

Britta Mahrholz


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