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Meine Stadt Ein Todesopfer durch Unwetter in Niedersachsen
Hannover Meine Stadt Ein Todesopfer durch Unwetter in Niedersachsen
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11:05 01.03.2010
Sturmschäden: In Bemerode knickten Bäume wie Streichhölzer um. Quelle: Dröse

Hannover. Ein 46 Jahre alter Mann kam am Sonntagabend bei Bückeburg (Kreis Schaumburg) bei mit seinem Auto von der Fahrbahn ab. Wie die Polizei mitteilte, verlor er bei starkem Wind die Kontrolle über seinen Wagen und krachte mit voller Wucht gegen einen Baum. Er starb noch am Unfallort.

Im Harz musste nach Polizeiangaben die Bundesstraße 27 zwischen Bad Lauterberg und Braunlage wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Auch zwei andere Bundesstraßen und eine Kreisstraße waren nicht befahrbar. In der Region Göttingen waren Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz. Aufgrund von umherfliegenden losen Teilen, Verkehrsschildern und entwurzelter Bäume mussten die B27 zwischen Ebergötzen und Göttingen und die Autobahnausfahrt Göttingen-Nord abgeriegelt werden. Im Solling konnte die B241 zwischen Hardegsen und Uslar nicht befahren werden. Die Aufräumarbeiten sollten bis zum Vormittag andauern.

Wegen Hochwassers der Leine sind in Hemmingen bei Hannover einige Straßen gesperrt. In Bremerhaven überflutete die Nordsee einen Deich und setzte einen Parkplatz unter Wasser. Einige Autos mussten deswegen nach Polizeiangaben abgeschleppt werden.

In Hannover stürzte ein Baum auf ein Haus. Er musste mit einem Kran entfernt werden. Auch einige Dächer hielten den Sturmböen nicht stand. Durch umherfliegenden Dachziegel kam aber niemand zu Schaden. Ein Mensch wurde leicht verletzt, als ihm Plastikteile einer Litfaßsäule ins Gesicht wehten. Wegen des Unwetters fuhren Polizei und Feuerwehr in Hannover mehr als 100 Einsätze.

Entspannt hat sich dagegen die Lage auf den Schienen. Wie die Bundespolizei mitteilte, rollte der Bahnverkehr am Montagmorgen nahezu planmäßig. Es komme lediglich zu einigen Verspätungen im Fernverkehr. lni

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