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Meine Stadt Ein Stück von Alt-Kleefeld gerettet
Hannover Meine Stadt Ein Stück von Alt-Kleefeld gerettet
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02:56 25.09.2012
EINS HUI, EINS PFUI: Die beiden um 1900 gebauten Häuser an der Kleefelder Scheidestraße. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Jetzt bekommt das Haus so etwas wie ein zweites Leben. Mit den aufwendigen Arbeiten retten die Eigentümer ein Stück Alt-Kleefeld. Um 1900 entstand das kleine Häuschen - und sein weiterhin verwahrloster Nachbar mit der Nummer 18. Nach der Sanierung ist eine Restauranteröffnung geplant. Platz für 60 Gäste und eine mediterrane Küche soll es da geben, wo sie einst das „kleine Café“ geboten hatte.

Anwohner, aber auch Politiker ärgert es, dass sich nebenan gar nichts tut. Pläne zum Neubau eines Ärztehauses auf der Parzelle gingen nicht auf, weil der Preis den Interessenten zu hoch erschien. „Haus zu verschenken, Grundstück zu verkaufen“, werben die Besitzer seit Jahren. Doch ohne Erfolg.

Stadtbaurat Uwe Bodemann hofft, dass sich die Eigentümer der Scheidestraße 18 am positiven Beispiel ihrer Nachbarn orientieren und ebenfalls eine Sanierung beginnen. Entsprechende Gespräche würden geführt, so die Stadt.

Falls da nicht in absehbarer Zeit die Sanierung beginne, sollte über andere Schritte nachgedacht werden, findet Michael Dette, Bauexperte der Grünen-Ratsfraktion. „Notfalls muss die Stadt zum letzten Mittel greifen. Das wäre eine Zwangsenteignung“, sagte er der NP.

Rechtlich wäre das im öffentlichen Interesse durchaus möglich. Die Stadt greift allerdings höchst selten zu diesem Instrument.

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