Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Ein Landhaus fürs Alter
Hannover Meine Stadt Ein Landhaus fürs Alter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 22.12.2012
MODERNES WOHNEN: Hinter dem bekannten Lanhaus entsteht ein neuer Wohnkomplex. Quelle: Rainer Droese
Anzeige
Hannover

„Es gibt viele konzeptionelle Überlegungen, wir lassen uns mit der Realisierung Zeit“, sagte die Sprecherin der neuen Eigentümer, Susanne Hammel.

Hammel spricht für ein Unternehmen, das in Hannover verstärkt Flagge zeigt - unmittelbar hinter dem „Ammann“ gibt es ein Wohnstift, gleich daneben ist die Hauptverwaltung der GDA gebaut worden: Die Mitarbeiter werden noch in diesem Jahr aus der Zeppelin- und der Hindenburgstraße in den Neubau umziehen.

Die GDA betreibt von Hannover aus bundesweit acht Wohnstifte, Wohnpflegebereiche, eine Seniorenwohnanlage und ein Pflegeheim. Der Umsatz lag im vergangen Jahr bei 72 Millionen Euro.

In Hannover gibt es drei GDA-Einrichtungen mit 750 Bewohnern: in Kleefeld, Waldhausen und Ricklingen. Hammel lobt Hannover: „Eine perfekte Stadt.“ Offenbar auch für die Bewohner in den GDA-Einrichtungen: „Viele schätzen die freundlichen Menschen, das viele Grün und die Überschaubarkeit.“ Susanne Hammel kann das einschätzen, denn sie ist oft unterwegs - sie ist zuständig auch für die Einrichtungen im Süden der Republik: „Hannover ist so schön wie Heidelberg!“

Ihr Unternehmen - Gesellschaftersind mehrere Wohlfahrtsverbände - hat den Slogan „Genieße dein Alter“. „Gerade jetzt vor Weihnachten tun wir viel, um adventliche Gestimmtheit aufkommen zu lassen. Weihnachten ist natürlich auch bei unseren Bewohnern ein großes Thema“, sagt Hammel und meint Keksebacken, Adventsbasteln oder Weihnachtsmalerei - die ganze Palette adventlicher Aktivitäten.

Auf die Frage, wie der Zustand der Ammann-Immobilie sei, antwortet Hammel humorvoll: „Die steht noch leer. Wenn der Weihnachtsmann wüsste, wie groß sie ist, würde er hier seine Geschenke lagern und sein Rentier parken.“ Natürlich, fügt sie ernsthaft hinzu, sei der Mensch auch zum Fest wichtiger: „Wir lassen niemanden allein - es sei denn, er will es.“

Das durchgängige Konzept der Selbstständigkeit in den GDA-Einrichtungen findet seine Grenze in den Krankheiten des Alters. Durch sie wächst die Nachfrage nach Betreuungsangeboten: Deshalb soll hinter dem ehemaligen Luxusdomizil eine Heimat für demente Menschen entstehen. Für die Gesellschaft für Altenhilfe - Chefs sind die Hannoveraner Georg Nicolay und Holger Horrmann - arbeiten 1500 Leute. Die GDA gilt als guter Arbeitgeber - profitorientiert, aber kein Haifisch, der das Geld alter Leute frisst.

Die Philosophie, mit Kunden und mit Mitarbeitern gut umzugehen, macht ein Detail deutlich. Hammel: „Ich darf meinen Hund mit zur Arbeit nehmen.“ Eve ist eine ganz besondere Hundedame: „Sie hat große Ohren, sieht aus wie ein Wolf, ist aber keiner“, sagt die Sprecherin über den früheren Straßenköter, „in dem ist wohl alles drin ist, was es gibt.“ Kriegt Eve was zu Weihnachten? „Klar. Knochen.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Geschenkeverpacker in der City lassen sich vom vorweihnachtlichen Trubel nicht stressen.

22.12.2012

Anhörung im Ratsausschuss macht klar: Stadt braucht Förderprogramm.

22.12.2012

Cedric Schmalstieg bringt die Tageszeitung – meist sogar joggend.

22.12.2012
Anzeige