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CHECK IN: Hier sind in am Flughafen Hannover der Regel Mitarbeiter von AHS (Aviation Handling Services) tätig, der das Bodenpersonal für die Airlines stellt.

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© Foto: Körner

TARIFKONFLIKT

Ein Euro mehr fürs Bodenpersonal?

Die Belegschaft von AHS und Verdi kämpfen für einen Haustarifvertrag fürs Bodenpersonal am Flughafen Hannover. Der Arbeitgeber AHS hat jetzt angeboten, bald allen einen Euro mehr je Stunde zu zahlen. Aus Gewerkschaftssicht nur ein erster Schritt, kein Meilenstein, wie AHS meint.

HANNOVER. Die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal am Flughafen Hannover gehen voran – für die rund 200 Mitarbeiter der Firma AHS (Land und Stadt sind indirekt durch den Flughafen größte Gesellschafter) zeichnet sich die erste Lohnerhöhung seit Jahren ab.

Aus Sicht des Arbeitgebers verlief die zweite Verhandlungsrunde „konstruktiv“. Man habe das Angebot aus der ersten Runde „nach tiefgreifenden Überprüfungen nachgebessert“ und mit der Verdi-Tarifkommission einen Kompromiss erarbeitet, „der eine signifikante Lohnsteigerung von einem Euro über die gesamte Vertragslaufzeit für alle Mitarbeiter beinhaltet“, erklärte ein AHS-Sprecher der NP. Damit habe man „einen entscheidenden Schritt hin zu einer gemeinsamen Lösung gemacht, die den Anforderungen der Tarifkommission entspricht und gleichzeitig einen nachhaltigen Betrieb der Station Hannover ermöglicht.“

Das Ende des von Verdi beklagten „Sozialdumpings“? Verdi-Verhandlungsführer Marian-Kristoff Drews sieht auch Fortschritte, ist aber etwas zurückhaltender in der Wertung: „Das ist ein erster Meilenstein, aber nicht der entscheidende Schritt auf dem Weg aus dem Mindestlohn“, sagte er der NP. Ein Euro mehr Stundenlohn für alle sei über die Laufzeit von zwei Jahren zwar „ganz ordentlich auf den Mindestlohn draufgesetzt“, doch müsse man bedenken, dass das Bodenpersonal noch nie eine solche Lohnerhöhung erhalten habe und dies „noch nichts daran ändert, dass sich da alle Beschäftigten noch im Niedriglohnbereich bewegen“. Der Kompromiss sei ein „Produkt schwerer Verhandlungen“, die hätten „kurz vor dem Scheitern“ gestanden. Jetzt werde von Verdi an der detaillierten Entgeltstruktur gearbeitet, Mitte Dezember steht dann die nächste Verhandlungsrunde an – dabei gelte es auch, die Lohnerhöhung nicht erst zum 1. Juli 2018 eintreten zu lassen sondern möglichst früh.

Von Ralph Hübner


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