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Meine Stadt Ein Auktionshaus zieht um
Hannover Meine Stadt Ein Auktionshaus zieht um
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05:52 21.02.2013
Von Andreas Voigt
GANZ VORSICHTIG: Mitarbeiter einer Fach-Spedition tragen Gemälde in die neuen Räume. Quelle: (Alexander Körner)
Hannover

Die abstrakte Malerei seiner Lehrer Paul Klee und Wassily Kandinsky prägte auch das Schaffen von Fritz Winter. Heute, knapp 30 Jahre nach seinem Tod, gehört Winter zu den wichtigsten abstrakten Malern der Nachkriegszeit. Den Lehrmeistern sei Dank.

Wer Bilder von Fritz Winter besitzt, geht besser sorgsam mit ihnen um, denn sie erzielen auf dem Kunstmarkt nicht selten Preise im fünfstelligen Bereich. Und wer mit ihnen umzieht, behandelt sie am besten wie ein rohes Ei.

Das Auktionshaus Kastern zieht gerade um, und damit auch eines jener abstrakten Winter-Bilder, das etwa 40000 Euro wert ist. „Das geben wir natürlich nicht aus den Händen, denn wir wissen am besten, wie man mit solchen wertvollen Bildern umgeht“, sagt Geschäftsführerin Christina Kastern-Benatzky.

Das abstrakte Winter-Bild ist das teuerste von rund 5000 zum Teil historischen Antiquitäten und Kunstgegenständen, die vom Aegi an die Osterstraße gebracht werden. Der älteste Gegenstand ist ein Barockschrank von 1780, auch er eine Kostbarkeit.

Mehr Lagerkapazität, mehr Fläche, bessere Technik und gute Innenstadtlage: Nach 22 Jahren am Aegi (Nachfolge-Mieter ist Fielmann) zieht das Auktionshaus Kastern in diesen Tagen in die ehemaligen Räume der Spielbanken Niedersachsen. Und wenn ein Auktionshaus umzieht, das zudem noch zu den renommiertesten Häusern seiner Art in Deutschland gehört, dann dauert das. „Eine Woche“, sagt Kastern-Be-natzky.

Fachgebiet für Fachgebiet nimmt sich die Spedition vor, Kunst & Antiquitäten, Schmuck & Goldmünzen, die umfängliche Gemälde-Ansammlung - alles will sorgsam ab- und an neuer Stelle aufgebaut werden. Diebe, versichert Christina Kastern-Benatzky, hätten keine Chance, durch den Umzug an die wertvolle Ware zu kommen: „Die Räume der ehemaligen Spielbanken sind ideal gesichert, die Alarmanlage ist in Betrieb, die Fenster sind panzerverglast.“

Eröffnung ist am 1. März, und am 20. April gibt es die nächste Versteigerung. Auch die Vorbereitungen dafür müssen Christina Kastern-Benatzky und ihre Mutter Margitta Kastern managen.

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