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Meine Stadt ESC-Experte sieht Chancen für S!sters in Tel Aviv
Hannover Meine Stadt ESC-Experte sieht Chancen für S!sters in Tel Aviv
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12:17 23.02.2019
Das Duo S!sters mit den beiden Sängerinnen Carlotta Truman (l) aus Hannover und Laurita (r) aus Wiesbaden singt für Deutschland beim ESC 2019 in Israel. Quelle: dpa
Hannover/Berlin

ESC-Experte Irving Wolther sieht Chancen für die S!sters mit ihrem deutschen Beitrag für die Endrunde in Israel. „Wir kennen erst ein gutes Dutzend Beiträge in dem Feld, das sich bisher qualifiziert hat. Da stehen wir gar nicht so schlecht da“, sagte Wolther am SOnnabend in Berlin nach dem deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Das Duo S!sters der beiden Sängerinnen Carlotta Truman (19) aus Hannover und Laurita (26) aus Wiesbaden hatte sich am Freitagabend in der ARD-Sendung „Unser Lied für Israelmit dem Song „Sister“ gegen sechs Konkurrenten durchgesetzt.

Experte: S!isters harmonieren

„Ich glaube, die beiden müssen sich erst einmal wirklich finden. Stimmlich hat das schon sehr gut harmoniert, das haben ja auch die Zuschauer honoriert und die Fachjury. Bis Tel Aviv wird das dann auch noch besser zusammenwachsen“, sagte Wolther, der seine Doktorarbeit über den Song-Contest geschrieben hat.

Die Tatsache, dass zunächst der Song komponiert und dann das Duo dafür gecastet wurde, hat nach Wolthers Einschätzung eine lange Tradition, „auch dass der Song so heißt wie die Gruppe“. Der ESC-Experte erinnerte an Dschingis Khan 1979, „die wurden ja auch extra für Jerusalem damals gecastet“. Diesmal gehe es wieder nach Israel. „Wir sind da in einer schönen Tradition, und damals sind wir Vierte geworden, schauen wir mal, was in Tel Aviv dabei rauskommt.“

ESC-Vorbereitung geht an die Substanz

Zur Vorbereitung sollten die S!sters „die Sache möglichst entspannt angehen. Diese Song-Contest-Wochen sind unglaublich anstrengend und stressig, wenn man denselben Titel in einer Woche hunderte Male singen muss. Das geht an die Substanz.“

Stimmlich machte Wolther - wie auch andere Experten - Schwächen im Teilnehmerfeld aus. „Das waren alles recht junge Interpreten, zum Teil kommen sie aus Castingshows. Viele etablierte Künstler scheuen die Teilnahme an einem Wettbewerb, das finde ich schade.“ Sie sollten „mal die Pobacken zusammenkneifen und sich in das Abenteuer stürzen“.

Von RND/dpa

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