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Meine Stadt E-Auto laden wie und wo es mir gefällt
Hannover Meine Stadt E-Auto laden wie und wo es mir gefällt
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00:16 19.05.2017
PLATZFRAGE: Im Internet und via Navi findet man Ladestationen – allerdings zeigen die noch nicht an, ob gerade ein Platz frei ist.
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HANNOVER

Das hätte der NP-E-Auto-Tester Michael Stopp mal besser vorher gewusst – dann wäre ihm das kleine Ungemach vom Sonntag nicht passiert. Da wollte er den Fahrzeugakku an einer Ladesäule der Stadtwerke laden, doch das konnte er nicht: Er war dafür nicht bei „Enercity“ registriert.

Keine Bange, das heißt jetzt nicht, dass man sich überall und für alle Ladestationen irgendwie registrieren muss – im Normalfall reicht einmal, und zur Not gibt es auch noch einige andere Lösungen, wenn das Auto oder Zweirad „frischen Saft“ aus der Steckdose braucht:

Die Internetseite Hannover.de hilft in ihre Rubrik Service dabei, die in der Region existierenden Ladestationen zu finden. Demnach sind es derzeit 42 und so gut 160 Ladepunkte (jede Station bietet Mehrfachanschluss).

Die Stadtwerke (Enercity) selbst bieten laut Sprecher Carlo Kallen derzeit 13 Ladestandorte mit 20 Stationen und damit 42 Ladepunkte an. Für vier weitere sind Fördermittel beantragt – Entscheidung nach dem Sommer.

Als Zahlmethode gibt es mehrere Varianten: Wer an eine der in den Parkhäusern von Union Boden stehenden Stationen andockt, zahlt für einen Ladevorgang drei Euro auf sein Parkicket drauf. Wer eine der Enercity-Säulen nutzen will, muss sich im Internet bei „mythenewmotion.com“ iangemeldet, die entsprechende Plastikkarte erhalten haben (etwa eine Woche später). Laut Kallen ist das ein System das „quasi europaweit funktioniert“ und über 20 000 Lademöglichkeiten bieten soll. Damit ist also jeder E-Auto-Nutzer gut beraten – und man braucht sich in fremden Städten nicht darum kümmern, welche Ladestation welche Voraussetzungen erfordert – irgendeine von „The New Motion“ wird schon in Reichweite liegen.

Daneben gibt es noch „Privatmodelle“: So lassen manche Firmen Fremdfahrzeuge auf den Hof und geben den Strom „gegen Trinkgeld“ ab (etwa Salbach Computer, in Hannover, allerdings nur eine Ladestation mit normalem Haushaltsstecker-Anschluss) oder per Betrag je Kilowattstunde (Quadshop Langenhagen, 50 Cent) oder es ist kostenlos für Gäste des zugehörigen Hotels oder Kunden des anbietenden Frisörs.

Für Fahrer der Marke Tesla wiederum gibt es ein eigenes Ladenetz, dort stehen die so genannten Supercharger: Die liefern soviel Strom, dass die Autobatterie binnen einer halben Stunde wieder so voll ist, das es bis zur nächsten Station reicht. Die Teslas können auch an allen anderen Stationen „tanken“ – halt nicht so schnell. Und: Wer seinen Tesla vor dem 15. Januar 2017 bestellt hat, darf an den Tesla-Säulen das Autoleben lang umsonst nachladen.

Von RALPH HÜBNER

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