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VORFREUDE: Die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt in der Altstadt sind im vollen Gange.

VORFREUDE: Die Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt in der Altstadt sind im vollen Gange.© Dröse

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Hannover

„Die Weihnachtsmärkte sind sicher“

Am Wunschbrunnen stehen schon die Tannen, vor der Marktkirche werden die ersten Buden aufgebaut – am Mittwoch, 25. November, starten in Hannover die Weihnachtsmärkte. Aber sind Glühwein und Schmalzkuchen zurzeit überhaupt noch ein sicheres Vergnügen?

Hannover. Die Polizei Hannover teilte gestern auf Anfrage mit, dass sie die Präsenz der Beamten in der Innenstadt aufgrund der allgemeinen Gefahrenlage in den kommenden Wochen erhöhen werde. Aber: „Es gibt zurzeit keine konkreten Hinweise auf eine akute Gefährung. Auch nicht bezogen auf die Weihnachtsmärkte“, so ein Polizeisprecher gestern. Das Innenministerium sprach gestern von einer „hohen abstrakte Gefahr, die sich jederzeit auch in Form von terroristischen Anschlägen konkretisieren kann“. In dieser allgemeinen Gefährdungslage sei von einer abstrakten Gefährdung auch für Weihnachtsmärkte auszugehen. „Allerdings liegen aktuell keine entsprechenden Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge auf Weihnachtsmärkte innerhalb Niedersachsens beziehungsweise Deutschlands vor“, so eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage.

Bei der Stadt Hannover - die Veranstalterin des Weihnachtsmarktes in der Altstadt - gibt es keine gesonderten Sicherheitsvorkehrungen, wohl aber eine erhöhte Aufmerksamkeit. Bei Großveranstaltungen gebe es seit vielen Jahren intensive Gefährdungsanalysen und Sicherheitsmaßnahmen, hatte OB Stefan Schostok jüngst verkündet, dabei aber ebenso klargestellt: „Wir werden natürlich im Lichte der Anschläge noch gezielter hinschauen bei der Analyse der Gefahrenlagen.“ Der Weihnachtsmarkt in Hannover werde jedenfalls stattfinden - Start bleibt der 25. November.

Er sehe, sagte der OB weiter, keinen Anlass, nach der Länderspiel-Absage aufgrund einer Terrorgefahr generell von Großveranstaltungen Abstand zu nehmen. Die Gefährdungslage habe einen sehr konkreten Bezug zum Länderspiel gehabt. „Es geht darum, dass wir uns nicht von unserem Leben hier durch Terror abbringen lassen“, sagte Schostok. Und es gehe auch darum, zur Normalität zurückzukehren, „ohne auch nur einen Moment die Gefahr aus dem Auge zu verlieren“.

Der Vorsitzende vom Landesverband der Markt- und Schaustellerbetriebe, Arthur Armbrecht aus Hannover, sagte, man freue sich auf die Weihnachtsmärkte in Hannover: „Alle stehen in den Startlöchern.“ Man wolle sich das Traditionsgeschäft in der Weihnachtszeit auch nicht vermiesen lassen und habe zudem größtes Vertrauen in die Präventivarbeit der Polizei: „Die Polizei ist auf Draht, die Weihnachtsmärkte sind sicher. Wir sehen keine Schwierigkeiten“, sagte Arthur Armbrecht.


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  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
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  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
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