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21:49 20.02.2017
STILLSTAND: Autofahrer in Hannoverbrauchen Geduld – zum Beispiel gestern aufdem Friedrichswall. Foto: Behrens Quelle: Christian Behrens
Hannover

Den Schaden durch die Staus schätzen die Macher der Untersuchung „Inrix 2016 Traffic Scorecard“ auf eine halbe Milliarde Euro.

Die Forscher sprechen von der „detailliertesten“ Staustudie der Welt, und das ist womöglich nicht übertrieben: Sie schauten auf 1064 Städte in 38 Ländern und werteten die Daten von Taxis, Parkplätzen und Tankstellen aus.

Das Rathaus hält sich mit einer Bewertung zurück, man spricht von „einer geringen Aussagekraft“, da auch Schnellwege und Autobahnen in die Bewertung mit eingeflossen seien.

Studienleiter Graham Cookson selbst erkannte an: „Viele Staus sind ein Zeichen, dass eine Stadt erfolgreich ist.“ Denn wo gearbeitet werde, seien eben auch viele Autos unterwegs.

Verkehrsexperte Michael Schreckenberg von der Uni Duisburg-Essen sieht dagegen im NP-Interview Hannover nicht gut aufgestellt: „Es läuft nicht gut, und ich kann auch keine rosige Zukunft zeichnen.“ Der öffentliche Nahverkehr müsse verbessert und billiger werden - eine deutliche Entspannung werde es aber wohl nur durch autonomes Fahren geben.

Mehr zu dem Thema in der Dienstagsausgabe der NP

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