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Meine Stadt Diakonie soll Jugendamt helfen
Hannover Meine Stadt Diakonie soll Jugendamt helfen
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00:20 04.10.2015
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Hannover

Um das zu ändern, soll die Diakonie das Jugendamt der Stadt unterstützen. Ein entsprechendes Konzept hat sie dem Stadtkirchentag vorgestellt.

In dem Papier, das an die Delegierten verteilt wurde, kündigte die Diakonie an, Vorbereitungsseminare und Qualifizierungen für Pflegefamilien anbieten zu wollen. Auch will sie das Jugendamt direkt bei der Vermittlung der jungen Menschen – meistens männlich und zwischen 16 und 18 Jahren alt – unterstützen. „Wir wollen die für sie richtigen Familien finden und diese dann auch begleiten“, erklärte Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes.

Dass es dabei noch hakt, machte Detmar Schäfer, stellvertretender Vorsitzender in der Jakobigemeinde (Kirchrode), deutlich. Seine Familie
hat bereits einen Flüchtling aufgenommen. In anderen Städten seien große Teile der Minderjährigen in Familien untergebracht worden. In Hannover funktioniere das noch überhaupt nicht. „Das Jugendamt hat derzeit kein Konzept“, kritisierte er.

Von zwei halben Sozialarbeiterstellen, die mit der Lösung dieses Problems betraut werden sollen, war auf dem Stadtkirchentag die Rede. Die Kosten dafür sollten komplett von der Stadt übernommen werden, hieß es. Das wollte die Verwaltung gestern allerdings noch nicht bestätigen. „Wir sind in Gesprächen mit der Diakonie“, sagte Sprecherin Konstanze Kalmus. Über Details sei aber noch nicht gesprochen worden, auch über die zwei halben Stellen nicht.
Unterdessen formiert sich bereits die Unterstützung in den Gemeinden. Am 8. November soll in allen Gottesdiensten in Hannover bei den Mitgliedern dafür geworben werden, Flüchtlinge als Pflegekinder aufzunehmen.

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