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ENTSPANNT: Der neue Stadtkämmerer Axel von der Ohe gab sich bei seiner ersten Finanzausschusssitzung optimistisch.

ENTSPANNT: Der neue Stadtkämmerer Axel von der Ohe gab sich bei seiner ersten Finanzausschusssitzung optimistisch.
© Foto: Thomas

Gewerbesteuer

Der neue Kämmerer will das Planziel 600 Millionen schaffen

Es war seine erste Sitzung als Kämmerer im Finanzausschuss der Stadt – und schon konnte Axel von der Ohe dort eine gute Nachricht verkünden: Die Gewerbesteuer sprudelt offenbar wieder

Hannover. Hatte noch im Mai Stadtbaurat Uwe Bodemann als kommissarischer Finanzdezernent angesichts der bis Ende April angemeldeten Gewerbesteuern in Höhe von 575 Millionen Euro das ambitionierte Ziel von 600 Millionen skeptisch bewertet, zeigte sich von der Ohe am Mittwoch optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass wir das Planziel erreichen können.“

Ob dieser Optimismus berechtigt ist, muss sich allerdings erst noch beweisen, den mit 585 Millionen Euro, die von Januar bis Juli gemeldet wurden, hat sich dieser Betrag gerade mal um zehn Millionen erhöht, 15 Millionen fehlen also noch. Und im Vorjahr lag der Wert in diesem Berichtszeitraum bei 630 Millionen Euro, von denen am Ende nur 618 übrig blieben. Es kann sich also bei der gemeldeten Tendenz auch etwas nach unten entwickeln.

Vielleicht zeigt von der Ohe also leichten Zweckoptimismus zum Amtsantritt, der in seinem Sitzungsdebüt entspannt rüber kam. Er wolle das Gremium nicht mit Wiederholungen langweilen, weshalb er auf eine längere Rede verzichtete. Schließlich hatte es ja alles bereits vor der Ratssitzung gesagt. Zwei Punkte wiederholte er dennoch: „Meine Türen werden immer offen stehen.“ Und: „Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.“

Keinen Grund zur Freude gibt es dagegen bei den Erträgen aus den Gewinnanteilen. Von den veranschlagten 63 Millionen Euro sind erst zwei Millionen erreicht worden. Hier gehe er nicht davon aus, den Plan zu erfüllen, räumte von der Ohe ein, auch wenn es nicht bei den zwei Millionen bleiben werde. Gründe dafür seien unter anderem die Entwicklungen bei Sparkasse und Stadtwerken. Die kurzfristigen Kassenkredite haben mit 172 Millionen Euro wie im Juli des Vorjahres (213 Millionen) ein Jahreshoch erreicht, bei dem anhaltend günstigen Zinssatz von aktuell -0,23 Prozent kein Problem.

Von Andreas Krasselt


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