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Der Donnerstag in Hannover

Guten Morgen, Hannover. Es ist Donnerstag und das ist heute in Hannover wichtig:

Hannover. Das Wetter überrascht: Ist man gestern noch von einem verregneten, von Gewittern durchzogenen Tag ausgegangen, zeigt die Wetterkarte heute ein Mix aus Sonne und Wolken. Kleine Schauer kann es geben, vielleicht auch ein kurzes Blitzen und Donnern - erwähnensewert wird das aber nicht sein. Dafür gehen die Temperaturen wieder ordentlich in die Höhe. Über 30 Grad sind wieder drin für Hannover. Es bleibt schwül, es weht kaum ein Lüftchen.

Genaue Informationen zu Hannover und darüber hinaus gibt es hier.

Weiter geht es mit dem Verkehr:

A2, Dortmund → Hannover: Zwischen AS Hannover-Herrenhausen und AS Hannover-Bothfeld fün Kilometer Stau. Grund dafür ist eine Baustelle,

A7, Hamburg → Hannover: Zwischen AS Großburgwedel und AS Altwarmbüchen Gefahr durch einen defekten LKW, Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn. Fahren Sie bitte besonders vorsichtig,

Heute stehen Blitzer an der B 3 (Pattensen), der B 188 (Burgdorf) und im Bereich Uetze.

Aktuelle Verlehrsinformationen in Echzeit finden Sie hier.

Lokales

Mauscheleien bei Einbürgerungen: Prozess startet neu

Weil er gefälschte Zertifikate anerkannt haben soll, muss sich ein Beamter der Ausländerbehörde Hannover von diesem Donnerstag (13.15 Uhr) an vor dem Amtsgericht der Landeshauptstadt  verantworten. Gemeinsam mit ihm steht der Mann vor Gericht, der nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft die manipulierten Zertifikate über erfolgreiche Sprachtests besorgte. Den Männern wird  Urkundenfälschung, Falschbeurkundung im Amt und Beihilfe zum Erschleichen der Einbürgerung vorgeworfen. Der Prozess war bereits im Januar gestartet. Er wurde aber wegen der langen Krankheit eines Prozessbeteiligten ausgesetzt und beginnt jetzt erneut.

Heute wird die elfte Miss NP gekrönt

Vergessen. Einfach vergessen. „Meine High Heels stehen zu Hause im Schrank“, jammert Charlotte Deitenbeck. Die mit 18 Jahren jüngste Finalistin aus Hemmingen steht verzweifelt und ein wenig verloren auf dem Parkett der Tanzschule Susanne Bothe hoch über den Häusern von Wülfel. Catwalk-Kurs in Sportschuhen? „Kannste vergessen!“, tadelt Isabel Krämer streng. Die 24-jährige Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und Schlagersängerin ist Jury-Chefin der Miss-Wahl und leitet mit Anissa Bothe (28), der stellvertretenden Geschäftsführerin der Tanzschule, am Wochenende das Training. „Ich helfe dir“, sagt Deborah Tänzer (23) und leiht Charlotte bei jeder zweiten Übung ihre schwarzen Schuhe mit den Neun-Zentimeter-Absätzen. „Toller Teamgeist“, findet Janine Beckefeld, Miss NP 2014 und Organisatorin dieser Wahl. In der Whats-App-Gruppe „Finale Miss Neue Presse“ tauscht sich die 21-Jährige täglich aus mit den Finalistinnen, es geht um Make-up, Frisur, die Jury, die Fragen auf der Bühne.

Justin Timberlakes Sommerhit „Can’t Stop the Feeling!“ dröhnt aus den Boxen des hellen Saales, die Kandidatinnen marschieren im Takt auf die Spiegelfront zu und lächeln sich selbst an: „Startnummer auf die rechte Seite, locker schreiten, Kinn nach oben, Brust raus.“

Klare Anweisungen von Anissa Bothe, so manche hat Schwierigkeiten, den mit Stöckern abgesteckten Kurs zu halten. „Ihr drei seid gerade von der Bühne gefallen“, sagt Isabel Krämer und muss lachen, „konzentriert euch, es ist dunkel am Donnerstagabend, die Scheinwerfer blenden, die Freunde schreien, und bei zehn Frauen ist es eng auf der Bühne.“ In den Pausen aufgeregtes Getuschel, aber kein Gezicke, frau hilft sich gegenseitig. „Wir sind doch hier nicht im Dschungelcamp“, sagt Annette Sylla (23), „wir haben alle das gleiche Ziel: beim Finale möglichst wenig Fehler machen und dafür eine gute Show.“

Raus aus den Jeans, rein in die Bademoden, die gerade mit dem Paketdienst aus Oldenburg von der Miss Germany Corporation gekommen sind. „Wer sich zu nackt fühlt, kann gerne ein Tuch zum Finale mitbringen“, sagt Isabel Krämer, die endlich mal lobt: „Darin seht ihr echt super aus.“ Wieder schreiten, das Lächeln klappt schon besser, manchmal erreicht es sogar die Augen. Hin und her, wieder und wieder, der Eröffnungstanz muss auch noch einstudiert werden. „Wir lassen euch nicht gehen, bevor alles sitzt“, verspricht Bothe. Oder ist es eine Drohung? Nach drei Stunden sind alle reif fürs Sofa, aber nicht nur Christina Graß (28) findet: „Allein für diesen Tag hat das Mitmachen gelohnt.“

Niedersachsen

Römer, Germanen, Sachsen - das forschen Archäologen in Niedersachsen

Archäologen in Niedersachsen haben viel zu tun: Mehr als 100 Ausgrabungen gibt es nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege jedes Jahr in dem Bundesland. Das Spektrum reicht von der Erforschung von NS-Lagern bis zu den Spuren aus der Vorzeit, sagt Landesarchäologe Henning Haßmann. Die ältesten archäologischen Spuren seien 300 000 Jahre alt. Bei den Arbeiten an der NEL-Gaspipeline wurden in den vergangenen Jahren viele archäologische Schätze gefunden. Auch die Geschichte der Römer in Niedersachsen ist in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus geraten.

Nasses Wetter behindert die Bienen beim Nektarsammeln

Den Bienen geht es gut, doch dürfte es wegen des oft nassen Wetters nicht allzu viel Honig geben. "Das Jahr ist bislang für die Bienen gut gelaufen, es gab sehr wenige Verluste im Winter", sagte Werner von der Ohe, Leiter des Bieneninstituts in Celle. Sorgfältig müssten aber auch weiterhin die aus Asien eingeschleppten Varroa-Milben im Auge behalten werden, warnte er.

Auch wenn sich die Bienenvölker gut entwickelt hätten, so dürfte die Honigernte in diesem Jahr unter dem langjährigen Durchschnitt liegen, schätzte von der Ohe. Zwar hätten sich die Völker von den großen Verlusten 2014/2015 erholt, doch sei das feuchte Wetter mit dem vielen Regen nachteilig gewesen. "Die Pflanzen haben den Bienen nicht genug Nektar und Honigtau anbieten können", erklärte er.

"Auch weiterhin beobachten wir eine deutliche Zunahme von Neu-Imkern", begrüßte der Bienenexperte. Seit Jahren stiege vor allem in den Städten die Zahl der Imker deutlich.

Sport

Setzt Stendel auf den Dreier-Sturm?

Morgen in zwei Wochen wird es ernst, dann endet – endlich, endlich – die quälend lange Vorbereitungsphase. Sieben Wochen vom Trainingsstart bis zum Saisonauftakt, das bedeutet
auch viel Zeit für Trainer Daniel Stendel, um seine Spielphilosophie auf die Mannschaft zu übertragen. Stendel will offensiv spielen lassen, mit einer hoch verteidigenden Abwehrkette. Aber langsam muss sich der Trainer auch bekennen und Entscheidungen treffen. Der frühere Stürmer wird sich auf seine Startelf festlegen müssen, es wird Gewinner und Verlierer geben. Die Zeit, in der jeder Spieler seine Einsatzminuten bekam, läuft ab.

Schon nach dem 5:2 am vergangenen Sonntag gegen Nimwegen gab Stendel zu: „Das war ein Fingerzeig, ich habe bewusst zwei Mannschaften gemacht“, die sich dann zur Halbzeit abwechselten. Durch die Verpflichtungen von Martin Harnik und Niclas Füllkrug ist noch mal Bewegung in die Mannschaft gekommen. Stendel
hat mehrere Systeme ge-probt, mit den beiden Toptransfers scheint aber das 4-3-3 die beste Variante. Über kurz oder lang dürften die beiden Neuen gesetzt sein, wahrscheinlich dann in einem Dreiersturm mit Artur Sobiech. Das Trio ist das Beste, was die zweite Liga zu bieten hat. Im Dreiermittelfeld ist Manuel Schmiedebach als Kapitän fest eingeplant. Die anderen beiden Plätze dürften Sebastian Maier und Iver Fossum bekommen. Eine defensivere und absichernde Variante wäre Marvin Bakalorz statt Fossum.

In der Viererabwehr ist Salif Sané der Chef, im Zentrum verteidigt er mit Waldemar Anton. Links ist Miiko Albornoz erste Wahl. Rechts scheint Fynn Arkenberg den Vorzug vor Oliver Sorg zu bekommen. Arkenberg hat den Stendel-Stil verinnerlicht und ist offensiv stärker.

Bleibt die Torwart-Frage: Philipp Tschauner oder Samuel Sahin-Radlinger? Noch hat keiner die Nase klar vorn. Entscheidung offen.

Und jetzt wünscht ihnen die Neue Presse einen schönen Tag. Bleiben Sie auf dem laufenden: www.neuepresse.de


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok