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Meine Stadt Der Bismarckbahnhof wird bayrisch
Hannover Meine Stadt Der Bismarckbahnhof wird bayrisch
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00:15 20.01.2016
Die Gastronomen Frank Blin und Felix Zipka wollen im Bismarckbahnhof ein bayrisches Wirtshaus mit großem Biergarten aufmachen. Angezapft werden soll schon im März. Foto: Wilde
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Hannover

Das Besondere: Exklusiver Bierpartner ist die Staatliche Brauerei Hofbräu München, die unter anderem in der bayerischen Landeshauptstadt das wohl weltweit bekannte Hofbräuhaus betreibt. Eröffnung soll in der Woche vor der CeBIT (14.bis 18.März) sein.

Unternehmer Frank Blin unterhält mit seiner Bayerischen Wirtshaus Berlin GmbH unter anderem das Hofbräu an der Alster und am Speersort in Hamburg (seit 2005 und 2010) sowie das Hofbräu Berlin (ebenfalls 2010), insgesamt sind es sechs Wirtshäuser. Im Snow-Dome Bispingen gibt es ebenfalls eine Hofbräu-Ausschankstätte, der dortige Chef Felix Zipka übernimmt im Bismarckbahnhof dann die Leitung. „Wir setzen auf den Messestandort. Außerdem hat Hannover eine vernünftige Größe, um ein Wirtshaus dieser Art betreiben zu können.“

Der Innenraum mit Galerie umfasst rund 700 Quadratmeter, der Biergarten ist noch etwas größer. „Zwischen 35 bis 45, in der Spitze bis zu 50 Mitarbeiter brauchen wir“, sagt Zipka. Die meisten wolle er in Festanstellung beschäftigen. Neben typischen bayrischen Speisen und der obligatorischen Mass Bier gibt es auch einen weiteren typischen süddeutschen Wirtshausbrauch – Livemusik.

Betreiber Frank Blin hat einen Mietvertrag über 20 Jahre abgeschlossen, damit dürfte die recht wechselvolle Gastrogeschichte im Bismarckbahnhof erst einmal der Vergangenheit angehören, der seit 2009 eine reine S-Bahn Station ist. Mal war das Bahnhofsgebäude Ort von Partys und Events verschiedener Veranstalter, dann versuchte sich das Lokal „Bismarckbahnhof“, zuletzt ein Steak- und More-Restaurant in der ehemaligen Wartehalle. Im rechten Teil des Bismarckbahnhofs befindet sich seit 2013 das türkische Restaurant Kale, das weiter geöffnet bleibt.

Die Staatliche Brauerei Hofbräu München, die rein formal dem bayerischen Finanzministerium angegliedert ist, hat insgesamt zehn Franchisenehmern die gebührenpflichtige Lizenz erteilt, ein Hofbräuhaus nach Münchner Vorbild betreiben zu dürfen. Etwa in Dubai, Shanghai, Chicago, Las Vegas und neu in Belo Horizonte (Brasilien). Unternehmer wie Frank Blin haben lediglich einen exklusiven Biervertrag mit der Brauerei geschlossen und dürfen zwar das Logo der Brauerei verwenden, sich aber nicht als „Hofbräuhaus“ bezeichnen. Sondern bayerisches Wirtshaus. Zum Beispiel

Andreas Voigt

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