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Meine Stadt De-Haën-Platz: Anwohner müssen Sanierung zahlen
Hannover Meine Stadt De-Haën-Platz: Anwohner müssen Sanierung zahlen
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17:00 24.11.2009
Am De-Haën-Platz sind viele Grundstücke verseucht. Quelle: Surrey

VON THOMAS NAGEL

Hannovber. Die Richter sehen keine Verantwortung der Chemiefirma Honeywell (Seelze) für die chemischen und radiologischen Altlasten rund um den De-Haën-Platz. Sie sei nicht in erforderlicher Weise Rechtsnachfolger, so die Begründung. Die Konsequenz: „Jetzt müssen wir die Eigentümer heranziehen“, erklärte Axel Priebs, Umweltdezernent der Region. Er bezifferte die Sanierungskosten für 44 Immobilien auf „bis zu 4,5 Millionen Euro“.

Die Region hatte versucht, die Firma als Gesamtrechtsnachfolger in die Haftung zu nehmen. In seiner Firmengeschichte beruft sich Honeywell auf den Fabrikanten Eugen de Haën, dem von 1868 bis 1902 die Chemiefabrik in der List gehörte. Doch dieser Versuch war so aussichtslos, dass Richter Ingo Behrens nicht mal eine Berufung zuließ.

Bei den Anwohnern, die den Prozess verfolgten, war die Betroffenheit groß. „Wir haben am wenigsten mit den belasteten Grundstücken zu tun. Wir sehen weiterhin eine moralische Verantwortung bei Honeywell“, so Barbara Schlecht, Sprecherin der Bürgerinitiative „Altlasten in der List“.

Priebs kündigte an, dass man weiterhin an Gesprächen mit Honeywell interessiert sei. Sei die Firma bereit, Kosten zu übernehmen, zeige auch die Region ein Entgegenkommen. Das Unternehmen lehnte in diesem Punkt gestern eine Stellungnahme ab.

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