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Meine Stadt Das war der größte 
Geburtstag des Jahres
Hannover Meine Stadt Das war der größte 
Geburtstag des Jahres
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00:15 11.07.2016
Party im XXL-Format: Lena begeistert im Schützenzelt. Foto: Schaarschmidt
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Hannover

„775 Personen hier im Fest-Saal. Jede und jeder von uns könnte also gut ein Jahr unserer Stadtgeschichte repräsentieren“ – OB Stefan Schostok verwies gestern Abend in seiner Rede gleich darauf, dass die Zahl der Gäste bei dem exklusiven Event in der Festhalle Marris kein Zufall ist. Zumal die Gäste mit den verdienten Hannoveranern, deren Porträts in die Halle gehängt waren, Hannovers Stadtgeschichte ausgezeichnet repräsentierten: „Es sind gekrönte Häupter, Genies und Künstlerinnen, erfolgreiche Unternehmer, sportliche Asse, politische Schwergewichte oder visionäre Medienleute.“ Sie alle hätten dazu beigetragen, dass sich der „kleine Ort am Leineufer“ zu einer modernen Metropole entwickeln konnte. Leibnizjahr, 100. Geburtstag der Kestnergesellschaft, 60 Jahre VWN – „andere Jubiläen runden das Bild ab“. Dann lobte er die Einwohner für ihre Unaufgeregtheit, trotz großer Ereignisse.

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Fotos: Dröse, Schaarschmidt

Der Oberbürgermeister zählte dann von der Erfindung der Schallplatte über die Expo 200 bis zum Obama-Besuch diverse besondere Ereignisse der Stadtgeschichte auf – und schaute in die Zukunft: Zum 800. Geburtstag im Jahr 2041 sei man immer noch die grüne, weltoffene, sportlich-erholsam-gesunde, kultur-spannend-interessante Stadt der guten Arbeit, „einfach: die ideal lebenswerte Stadt“.

Zum Abschluss zitierte er noch den Schriftsteller Arno Schmidt: „Was heißt schon New York? Großstadt ist Großstadt. Ich war oft genug in Hannover.“

Vor Schostoks Begrüßungsrede
hatte es neben dem Auftritt von Sängerin Lena-Meyer Landrut noch drei Gesprächsrunden zu wichtigen Themen des Stadtlebens gegeben: NDR-Fernsehchefin Marlis Fertmann diskutierte mit Susanne Rohde-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien, das Thema Kultur. „International ist die Hochschule Hannover längst ein Renner“, sagte Rohde-Breymann.

Über Sport sprach die mehrfache Olympiasiegerin Ramona Portwich („Ich habe mich sofort wohlgefühlt, mit dem Maschsee tolle Übungsmöglichkeiten gehabt.“) mit Alt-96er Dieter Schatzschneider („Hannover ist meine Stadt, hier bin ich gern. Nur Hannover 96 gehört in die erste Liga, und da kommen wir auch wieder hin.“). Und das Thema Wirtschaft diskutierten Eckhard Scholz (Vorsitzender des Markenvorstandes von Volkswagen Nutzfahrzeuge) und Ina Tenz, „ffn“-Programmdirektorin. Tenz: „Hannover ist sehr international. Wenn man sieht, wie viele Menschen hier leben und arbeiten – das ist einfach toll.“ Hannover sei „ein Superstandort“. Sie lobte auch die vielfältige Medienwelt.

Zum Dinner gab es dann noch musikalische Unterhaltung von Juliano Rossi – und um 22.45 Uhr dann ein großes Jubiläumsfeuerwerk. Draußen und für alle.

Sebastian Scherer

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