Navigation:

Top 5

Fünf Gründe, warum Hannovers Clubs die besten sind

Berlin kann jeder. Der Profi feiert in Hannover. Warum? Wir haben die fünf besten Gründe.

Nummer eins: Die Infrastruktur

Im Grunde genommen gibt es drei Kieze in Hannover. Raschplatz, Linden und Steintor. Wenn es mal ein Wechsel mitten in der Nacht sein darf: kein Problem. Zwischen dem Raschplatz und dem Steintor kann man auch mit größerer Promillezahl zu Fuß laufen. Und an manchen Abenden lohnt sich das sogar. Und auch viele gute Bars liegen in der Nähe der Innenstadt.

Nach Linden kommt man problemlos mit der Linie 10, der Linie 9 oder der Linie 7. Einen Autofahrer: Braucht man nicht wirklich. Außer man kommt vielleicht von außerhalb, aber selbst da ist die Infrastruktur immer noch so gut, dass man entweder mit der S-Bahn um fünf Uhr morgens fahren kann oder vielleicht sogar einen der Regionalzüge nimmt, die meistens zwischen sechs und sieben Uhr ihre ersten Fahrten auf die Dörfer wieder auf sich nehmen.

 

Nummer zwei: Die Preise

Die Hannoveraner sind weiß Gott keine Schwaben, die für ihre Sparsamkeit bekannt sind, aber so richtig protzig schimpft man uns ja auch nicht. Dementsprechend ist es auch nicht allzu teuer, bei uns eine Nacht auf den Beinen zu sein. Es gibt einige Clubs, bei denen man schon gar keinen Eintritt bezahlt; zum Beispiel die „Bierbörse DAX“ oder die „Sansibar“. Das wäre in vielen Städten völlig undenkbar. Auch wenn man mal Eintritt zahlt, ist er nicht absurd hoch, liegt ohne besonderes Event oft bei fünf bis sieben Euro im Schnitt. Da kann man auf der Reeperbahn in Hamburg schon ganz andere Preise aufrufen, wobei hier natürlich auch die Situation völlig anders ist – daher vielleicht auch zurecht.

Auch die Getränkepreise sind recht fair. Ein Bier kostet im Club oft nicht mehr als drei Euro. Ein Glas Sekt ähnlich, und einen Longdrink kann man manchmal für fünf oder auch sechs Euro bekommen, wo man in größeren Städten dann auch schonmal zehn oder fünfzehn Euro bezahlen muss. Auch die Cocktails, wenn man vorher etwas trinken möchte, kriegt man auch für vier bis fünf Euro. Für die besonders leckeren werden dann natürlich andere Preise fällig, aber das ist schließlich überall so.

 

 

Nummer drei: Die Abwechslung

Wenn man sich mal ernsthaft umschaut, fehlt es eigentlich fast an nichts, wenn es um Tanzen geht. Natürlich gibt es, wie in jeder anderen Stadt auch, zurzeit sehr viele Electro- und Deep House-Partys. Alleine der Weidendamm ist mit zwei Veranstaltungen in der Woche dafür eine gute Adresse. Für die Techno-Fans alter Schule ist der Funpark natürlich eine Option, obwohl man da erstmal hinkommen muss. Für Black Music kann man ins Warm-Up oder zum "200 Ponies" gehen, und in Linden sind so viele Richtungen abgedeckt, das man sich dort eigentlich überhaupt nicht entscheiden kann. Von Hip-Hop über Drum’n’Bass bis zu Rock und Indie-Partys sind im Chez Heinz, in der Faust oder der Glocksee super Veranstaltungen jedes Wochenende. Was will man mehr?

 

Nummer vier: Die Einlasspolitik

Mal ehrlich: Kein schönes Kapitel – Nirgendwo. Aber es gibt durchaus Städte, die wesentlich schlimmer sind als Hannover. Man bekommt oft das Gefühl, dass die schwierigeren Clubs ihre Einlasspolitik nur so scharf stellen, weil sie gerne den gleichen Ruf hätten wie die bekanntesten Clubs der Republik. Diesem Beispiel folgen in Hannover aber längst nicht alle. Die falschen Schuhe oder der Riss in der Hose wird einfach nicht ganz so eng gesehen, wenn man sich nicht aufgrund seines Pegels am Türsteher festhalten muss. Und das Schöne: Sollte es bei einem nicht klappen, ist der nächste Versuch nicht so weit weg (Siehe Tipp 1).

Wenn man weiß, dass man in einen Club gehen möchte, kann man sich entweder vorher dementsprechend anziehen. Oder man schaut nach Alternativen, wenn man keine Lust hat, sich in die neuen Lederschuhe zu zwängen und darin vier Stunden zu stehen. Es ist nicht überall leicht - aber in Hannover an vielen Orten.

 

Nummer fünf: Man weiß, was man bekommt

Das wirkt vielleicht erstmal wie ein Schönreden der überschaubaren Größe von Hannovers Clubszene. Man kann das aber auch positiv sehen: Mit ein bisschen Erfahrung sollte es keine Enttäuschungen geben. Eher schick? Also ins Zaza. Spezielle Wünsche? Machen wir in der Glocksee. Bodenständig? Dann können wir ja in die Baggi gehen. Wer einmal die Tour durch die Clubs gemacht hat, kennt sie und weiß, wo was läuft. Keine Blindverkostung, und bei den normalen Hausnummern ändern sich auch nicht alle drei Monate die Besitzer.

 

hee

Anzeige
Bildergalerien Alle Galerien
Martin Schulz kritisiert die aggressive Rhetorik der CDU. Sollte in der Politik ein anderer Umgang herrschen?

City Click

"Märchenhafte Stimmung über dem Tiergarten" - so betitelte NP-Leserin Catharina Cordes ihr Foto. In der Tat: Ein märchenhaftes Bild.

zur Galerie

Schicken Sie uns Ihren City Click!

Haben Sie ein tolles Motiv fotografiert? Die Redaktion wählt mehrmals pro Woche die schönsten Leserfotos aus und veröffentlicht sie in der City Click Galerie.

Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok