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Hannover Meine Stadt Das ist neu in der Gastro-Szene!
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06:17 13.10.2012
VA PIANO: Hier zieht die Kette im nächsten Jahr ein. Quelle: Natalie Becker
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Chi va piano, va sano e va lontano - wer alles im Leben locker und gelassen angeht, lebt gesünder und länger. Das sagt ein italienisches Sprichwort. In Hannover müssen sich Anhänger dieser italienischen Lebensweisheit zumindest gastronomisch noch ein Weilchen gedulden. Denn die Restaurantkette „Vapiano“ hat ihr für Herbst des Jahres angekündigte Eröffnung an der Heiligerstraße (City) jetzt auf April 2013 verschoben. Grund sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers Verzögerungen bei der Sanierung des Gebäudes aus der Gründerzeit. Die Kette „Vapiano“ gibt es erst seit 2002, das erste Restaurant machte damals in Hamburg auf. Inzwischen gibt es über 100 Niederlassungen, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Der Gast bestellt sein Essen direkt bei den Köchen, die die Speisen dann vor den Augen der Gäste zubereiten. Wer möchte, kann dann noch persönlichen Wünsche an gläsernen Pasta-Manifattura loswerden.

Wieder mal ein Wechsel bei der Gastronomie im Wellness-Tempel Aspria am Maschsee: Ab sofort führt die Wohlfühl-Oase Restaurant und Bistro in Eigenregie. Seit April 2011 hatten beide Locations die Peppermint Gastronomie Betriebsgesellschaft geführt, davor eine Catering Firma, die Pleite machte. „Zukünftig gibt es bei Aspria alles aus einer Hand“, so Hannover-Geschäftsführer Thomas Strohmeyer. Vorbild ist das Aspria Hamburg, wo dieses Konzept prächtig funktionieren soll. Gastro-Chef am Maschsee ist Maximilian Kölling, der auch Speisen und Getränke im Aspria Hamburg verantwortet. Künftig tragen Restaurant und Bistro keine Namen mehr, acht Köche und 13 Servicekräfte tischen in Kürze frisch gepresste Säfte, Salate, Pasta, Fisch-und Fleischgerichte auf. Nach einem Umbau beider Gastro-Einrichtungen beköstigt das Aspria ab dem 14. Oktober seine Gäste dann täglich.

Plötzliches Ende eines vielversprechenden Gastro-Projektes: Das „Outbax Downtown“ in der Altstadt hat wieder dicht gemacht – nach nicht einmal einem Jahr. Ende November 2011 erst hatte Frank Noller den Ableger seines australischen Restaurants „Outbax Spirit“ eröffnet und war damals sehr glücklich darüber. Inzwischen ist der Vorfreude Ernüchterung gewichen: „Ich habe den Spagat zwischen Hauptrestaurant und Ableger nicht geschafft.“ Hauptgrund für das Ende war aber nicht mangelnde Akzeptanz, denn das „Outbax Downtown“ kam bei den Gästen gut an. „Der Umsatz dort stimmte, mit meinen Mitarbeitern hatte ich allerdings kein Glück“, sagt Noller. So sollen Einnahmen verschwunden und immer wieder Gratis-Runden an die Kundschaft ausgegeben worden sein. „Darunter musste ich einen Schlussstrich ziehen“, so Noller. Sein Augenmerk gilt jetzt ausschließlich dem „Outbax Spirit“ in Groß Buchholz.

Baulich ändert der Klagesmarkt in der nächsten Zeit sein Gesicht erheblich (es entstehen unter anderem Wohnungen), auch gastronomisch tut sich in Kürze was: das Bistro „Alex“ hat dicht gemacht, jetzt kommt das „Kirin“. Das „Kirin“ ist ein asiatisches Fabelwesen, das einem drachenähnlichem Einhorn nachempfunden ist. Symbolisch steht das „Kirin“ für Wohlstand. Eröffnung der Gastronomie ist für Mitte/Ende November geplant, gekocht wird überwiegend asiatisch mit mediterranen Einflüssen. Das „Kirin“ erstreckt sich über zwei Etagen mit rund 250 Innenplätzen und soll vorwiegend einen Lounge-Bar-Charakter erhalten. Betreiber ist Wu Xiao-Shang, Chef vom Großrestaurant „Ocean City“, das es seit rund drei Jahren in der Galerie Luise gibt. Das „Kirin“ beschäftigt künftig etwa zwölf Mitarbeiter, die zum Teil noch gesucht werden. Für das Gebäude auf dem Klagesmarkt gibt es einen langfristigen Erbbauvertrag.

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