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HOCHBETRIEB: Die Arbeiten inder Kurt-Schumacher-Straße sindbereits im vollen Gange. Von demneuen Hochbahnsteig wirdzunächst allerdings nur derRohbau hochgezogen. DieDachkonstruktion wird erstMitte 2017 fertiggestellt.

HOCHBETRIEB: Die Arbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße sind bereits im vollen Gange. Von dem neuen Hochbahnsteig wird zunächst allerdings nur der Rohbau hochgezogen. Die Dachkonstruktion wird erst Mitte 2017 fertiggestellt.

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Verkehr

D-Linie in Hannover: Erste Verspätungen

Verzögerungen beim Bau der D-Linie: Der neue Bahnsteig ist erst 2017 fertig, die Infra schreibt den Auftrag neu aus.

Hannover. Nach dem Wirbel um Kostensteigerungen gerät nun auch der Zeitplan für den Umbau der D-Linie durcheinander. Wie die für die Planung zuständige Infra am Dienstag mitteilte, soll der neue Hochbahnsteig Rosenstraße/Hauptbahnhof nun erst Mitte 2017 in Betrieb gehen. Eigentlich sollte das bereits im November geschehen.

Schuld sind Probleme bei den jüngsten Ausschreibungen. Für die Dachkonstruktion des Hochbahnsteiges gingen lediglich zwei Angebote ein. „Das eine hatte formale Mängel. Beim anderen hatten wir Zweifel, ob die Firma den vorgegebenen Zeitplan hätte einhalten können“, erklärt Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke.

Deshalb habe man sich entschlossen, den Bau der stählernen Dachkonstruktion erneut auszuschreiben. Die Fertigstellung sei nun für Mitte 2017 vorgesehen, wenn der Stadtbahnbetrieb wegen Arbeiten im Bereich Steintor ohnehin für längere Zeit unterbrochen werden müsse. „Für den Zeitplan des Gesamtprojektes hat das keine Bedeutung“, versichert Harcke.

Er erhofft sich von einer erneuten Ausschreibung auch mehr Angebote und „positive finanzielle Auswirkungen“.

Aussagen, die bei Wilfried Engelke, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion, „schlechte Erinnerungen“ wecken. Den Bau des neuen Hochbahnsteiges Großer Hillen in Kirchrode hatte die Infra gleich dreimal ausgeschrieben - und jedes Mal waren die Angebote teurer geworden. „Wie man bei der aktuellen Baukonjunktur glauben kann, dass es bei einer erneuten Ausschreibung billiger wird, ist mir schleierhaft“, sagt Engelke, „so langsam fehlt mir das Vertrauen. Ich habe den Eindruck, dass die Planer überfordert sind.“


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