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D-Linie bremst Üstra-Bahnen aus

Es geht derzeit eng zu in der Kurt-Schumacher-Straße. Erste vorbereitende Arbeiten für den Umbau der D-Linie haben begonnen. Immer wieder stecken Bahnen hinter Autokolonnen fest, mit denen sie sich derzeit wegen der eingeschränkten Fahrbahn das Gleis teilen müssen. Das könnte bald immer so sein. Denn nach dem Umbau wird es ohnehin keinen separaten Gleiskörper mehr geben.

Hannover. Weil sich die Stadt am Rand der Straße mehr Platz für Radfahrer, Fußgänger und Bäume wünscht, wird die Fahrbahn enger. Sowohl in der Kurt-Schumacher-Straße als auch im Posttunnel müssen Bahnen und Autos miteinander aufkommen. Ein Szenario, vor dem die Üstra in der Vergangenheit mehrfach gewarnt hat, zuletzt Anfang 2014 in einer E-Mail an den Planerkreis der D-Linie.

Sie geht davon aus, dass es vor allem in der Vorweihnachtszeit an vielen Tagen zu massiven Rückstaus in der Kurt-Schumacher-Straße kommen könnte, die bis in die Goethestraße reichen. Nach NP-Informationen bereitet man sich bei der Üstra intern bereits darauf vor, an solchen Tagen die Bahnen einfach durch den vorhandenen A-Tunnel zu schicken. Entsprechende Freiheiten räumt das Gesetz dem zuständigen Betriebsleiter ein.

Stefan Harcke, der für das Unternehmen Infra den Umbau der D-Linie plant, sieht dieses Problem allerdings nicht. „Wir gehen davon aus, dass wir für alle Verkehrsteilnehmer weiterhin eine ausreichend gute Qualität haben werden“, sagt er. Nach dem Umbau werde ein großer Teil des Verkehrs aus der Kurt-Schumacher-Straße über den Cityring geführt. Sie werde dann keine Durchgangsstraße mehr sein. „Die Ergebnisse wissenschaftlich anerkannter Verkehrsuntersuchungen haben gezeigt, dass das funktionieren wird“, sagt Harcke.

Zumindest vom 23. Juli bis 2. September werden keine Bahnen der Üstra in der Kurt-Schumacher-Straße ausgebremst. Weil während der Sommerferien besonders intensive Arbeiten an Leitungen geplant sind, werden sie durch den A-Tunnel zum Hauptbahnhof geschickt. Zeitweise muss die Kurt-Schumacher-Straße sogar komplett gesperrt werden.


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