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WIRD TEUER: Der Umbau der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße. Die Kosten sollen um rund 41 Prozent steigen. Foto: Behrens

WIRD TEUER: Der Umbau der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße. Die Kosten sollen um rund 41 Prozent steigen. Foto: Behrens

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Hannover

D-Linie: Land bestätigt Kostenexplosion

Der Umbau der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße soll um 41 Prozent teurer werden als eigentlich geplant. Das hat das Land auf Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Sylvia Bruns mitgeteilt.

Hannover. Bisher öffentlich eingeräumt hatte die für den Umbau zuständige Infra erst rund 20 Prozent, die sich aus den ersten Ausschreibungen des Projekts für die Kurt-Schumacher-Straße ergeben hatten.

Die entsprechenden Mehrkosten hat die Infra bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) geltend gemacht. Die Kosten für die Umgestaltung der Kurt-Schumacher-Straße, dem ersten von fünf Bauabschnitten, sollen demnach auf 5,383 Millionen Euro steigen. Damit liegen die Kosten für diesen Teil des Projektes nur minimal unter der Prognose des Büros Transtec, das diese in einem internen Gutachten auf 5,5 Millionen Euro geschätzt hatte - eine Steigerung um rund 44 Prozent.

Als „Worst-Case-Szenario“ hatte Infra-Chef Stefan Harcke das Gutachten bezeichnet. Zumindest beim ersten Bauabschnitt scheint dieses nun einzutreten. Die Förderung des Umbaus der D-Linie ist dennoch nicht in Gefahr, obwohl laut Land auch die „als zuwendungsfähig beantragten Ausgaben um 29 Prozent auf 4,682 Millionen Euro gegenüber der ersten Antragstellung“ gestiegen sind.

Da man eine Anteilsfinanzierung vereinbart habe, werde sich der „Förderanteil des Landes parallel zur Kostenentwicklung erhöhen“, heißt es. Die Möglichkeit, auf Kostenreduktionen Einfluss zu nehmen, schätzt das Land trotz der Fördermittel als „eingeschränkt“ ein. „Kostenerhöhungen in einer die Förderfähigkeit gefährdenden Höhe erscheinen aus heutiger Sicht unwahrscheinlich“, teilt das Land mit. Dieses geht davon aus, dass das Nutzen-Kosten-Verhältnis der Neubaustrecke auch „bei signifikanten Kostenerhöhungen nicht zwingend negativ“ ausfallen werde.


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