Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Crazy Sense: Verrückt nach Tanzen
Hannover Meine Stadt Crazy Sense: Verrückt nach Tanzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:41 21.08.2016
ECHT TANZBAR: Internationale Top-DJs wie DJ Aoki aus San Francisco legen seit gestern am Wasserturm auf. Fotos: von Ditfurth Quelle: Philipp von Ditfurth
Anzeige
Hannover

Der Wasserturm hat große, ganz große Vorbilder: Das Tomorrowland hat für die weltweite Partyszene neue Maßstäbe gesetzt. Die Big-Room-Märchenwelt des belgischen Festivals mit seinen bunt gestalteten Konzeptbühnen, internationalen Top-DJs und teilweise mehr als 180 000 Besuchern ist mittlerweile selbst nach Brasilien und in die USA expandiert.

Fotos: von Ditfurth

Überall auf der Welt schießen zudem Nachahmer-Festivals aus dem Boden, die ihrer hiesigen Szene zumindest einen Hauch Tomorrowland bieten wollen. So auch das „Crazy Sense Festival“ am Wasserturm - die EDM-Helden Lost Frequencies, Robin Schulz und Steve Aoki haben sogar höchstpersönlich beim Tomorrowland aufgelegt, an diesem Wochenende sollen sie Vahrenwald zum - unglaublich lauten - Märchenwald machen, mit insgesamt rund 7000 Besuchern.

Die Sonne strahlte Freitagabend fast so hell wie Licht und Pyro auf der hübsch gestalteten Mainstage - zum Hau-drauf-Elektro vom Duo Ostblockschlampen hat sich die Meute eingetanzt. Wichtiger als die Acts ist eigentlich die mystische Hintergrundgeschichte des Crazy Sense: Die Zuschauer bündeln hier mit Hilfe der DJs positive Energie in der Crazy-Town-Maschine, die dann das Tor zur Traumwelt öffnet. Oder so.

Foto: Kutter

Zum radiotauglichen Deep House von Lost Frequencies funktioniert das schon ganz gut. Die Sonne geht allmählich unter, Sonnenbrillen bewegen sich im Takt, zu einem Remix seines Hits „Are you with me“ gehen Arme in die Luft.

Und dann kommt der Mann, auf den alle gewartet haben: Steve Aoki aus Los Angeles ist Unternehmer, Produzent und auch DJ - seine Sets strotzen nicht vor Subtilität, bringen aber die Kids zum Toben. Aoki steht auf dem Pult und heizt die Menge an, „Make some fucking noise!“

Die Beatdrops seiner Elektro-House-Remixe von Blink 182 und Celine Dion („My Heart will go on“) sind auf die Nebelkanonen abgepasst, jetzt, wo es dunkel ist, lassen Licht- und Pyro-Show noch einmal mächtig die Muskeln spielen. Nach anderthalb Stunden Verausgabung kommt die Belohnung: Aoki schmeißt Torten ins Publikum. „Raise your hands if you‘re ready for some cake!“, dröhnt aus den Boxen. Die Fans haben „Cake me“-Schilder dabei und begrüßen die Torten mit offenen Armen.

Sonnabend ging es am Wasserturm weiter: mit Wencki, FRDY, Anna Tur, Oliver Heldens und als Top-Act ab 20 Uhr Robin Schulz.

Von Lilean Buhl

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige