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Meine Stadt Conti-Turm: Sanierung kostet eine Million
Hannover Meine Stadt Conti-Turm: Sanierung kostet eine Million
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00:16 08.05.2016
WAHRZEICHEN DER WASSERSTADT: Der Conti-Wasserturm. Anfangs war er ein Schornstein.
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Hannover

Der Bauausschuss stimmte trotzdem für die Sanierung. Wohl auch, weil zwei Drittel der Kosten aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden können. Die Stadt selbst muss nur gut 300 000 Euro beisteuern.

Dennoch gab es kritische Nachfragen. FDP-Mann Wilfried Engelke wollte wissen, wer für die Ausbesserung von künftigen Schäden aufkommen muss, die nach der umfassenden Sanierung entstehen. Laut Stadt ist für „weitere Instandsetzungs- und Pflegearbeiten“ dann tatsächlich die Eigentümergesellschaft zuständig.

Den langfristigen Erhalt des Wasserturms hat die Stadt mit Papenburgs Wasserstadt Limmer Projektentwicklung GmbH vertraglich vereinbart. Diese beabsichtigt auch, nach der Turmsanierung einen Ideenwettbewerb zu veranstalten, um eine Nutzungsmöglichkeit für den historischen Bau zu finden.

Der war ursprünglich ein Schornstein. Später wurde dieser jedoch gekürzt und zu einem Wasserturm umgebaut. Aus Sicht der Stadt ist es Zeit, mit der Sanierung des Industriedenkmals zu beginnen, um die „Standsicherheit des Turmes“ wiederherzustellen.

Laut einem Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hat, ist eine „sorgfältig ausgeführte Instandsetzung“ des Bauwerks notwendig, um dieses dauerhaft zu erhalten, heißt es.

Nach der Sanierung wird dann auch der etwas verwitterte Schriftzug der Continental AG wieder in kräftigem Gelb und Schwarz zu sehen sein. Doch trotz dieser werbewirksamen Perspektive zeigte sich nach Informationen der NP auch das hannoversche Traditionsunternehmen nicht bereit, sich an den Sanierungskosten zu beteiligen.

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