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Meine Stadt Chaos zum Start: Wo geht es hier ins Schloss-Museum?
Hannover Meine Stadt Chaos zum Start: Wo geht es hier ins Schloss-Museum?
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00:16 18.05.2013
EINGANG: Von den drei Türen, die ins Foyer führen, ist bislang nur eine geöffnet – um die anderen herum wurde noch gearbeitet. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Der Eingang zum Fritz-Behrens-Foyer, zugleich Eingang des Museums, befindet sich zwischen Orangerie und Galerie. Drei nebeneinander liegende große Holztüren sollten offen stehen - es ist aber nur eine. Vor den anderen beiden Durchgängen steht eine Leiter, auf der ein Bauarbeiter mit Mörtel und Spachtel hantiert. Während am Dienstag die geladenen Gäste noch durch das Arne Jacobsen Foyer in das Museum geleitet wurden, bilden die drei Türen ab nun den offiziellen Eingang zu Museum und dem Großen Garten. Der alten Kassenbereich bleibt zu. Ein entsprechendes Hinweisschild fehlt allerdings. „Die werden jetzt zu Pfingsten kommen“, sagt Stadtsprecherin Ulrike Serbent.

Auch von der Herrenhäuser Straße blickt man eher auf eine Baustelle als auf einen fürstlichen Vorplatz. Am geschlossenen Eisentor verweist ein Schild auf den Eingang des Großen Gartens. Der allerdings lag bisher einige Meter weiter nördlich. Am Eröffnungstag fanden trotzdem 500 Besucher den richtigen Weg. Bereits um 10.30 Uhr steht eine Gruppe von 30 Gästen vor der Tür im Kassenbereich. 10.56 Uhr schiebt eine Mitarbeiterin sie auf - der Weg führt zunächst über den Museumsshop und dann in den ersten Raum. Um 11.00 Uhr gibt der Scanner für die Eintrittskarten auf. Die Mitarbeiterinnen am Einlass behelfen sich mit einer Strichliste.

Mitglieder des Pinkenburger Kreises, einer Vereinigung, die sich für den Erhalt historischer Bausubstanz einsetzt, haben die erste Führung durch das Museum gebucht. Eva Heesen (29) erklärt wie sich der Adel damals selbst inszenierte und wieso der Garten so gut erhalten ist.

Gäste ohne Museumsführerin können die Erklärungen zu den Exponaten an den Wänden, auf dem Boden oder in Heften nachlesen. Diese liegen in einem Regal bereit - nach Kapiteln und Zahlen sind die Exponate aufgeführt. Das Regal links im Eck bleibt am ersten Tag jedoch voll. „Da liegen Hefte? Das wär mir jetzt nicht aufgefallen“, sagt Rentnerin Inge Wasow. Sie hätte eh ihre Brille in der Tasche vergessen und die musste sie am Eingang abgeben. Ralph Pape (52) klagt: „Mein Rucksack hat nicht in die Schließfächer gepasst - am Ende haben sie ihn bei der Anmeldung annehmen müssen.“

Der Weg raus aus dem Museum führt dort erneut vorbei. Es gibt keinen Rundgang. Die Türen, die ins Treppenhaus führen, sind schwer zu öffnen. Sie müssen jedoch geschlossen bleiben, damit Atmosphäre und Raumklima beständig bleiben. Am ersten Tag ging die Ausgangstür der dunklen Schatzkammer allerdings für einige Minuten gar nicht auf. Erst eine Sicherheitsdame mit Schlüssel konnte helfen. „Eine Besucherin hat den Notfallknopf gedrückt, deshalb verkeilte sich die Tür“, erklärt Serbent die technische Panne. Gefangen im Schloss-Museum - es gibt unspannendere Orte. Die Besucher kommen strahlend aus dem Schloss. Bei allen kleinen Schwierigkeiten, steht doch die Kunst und die Geschichte im Vordergrund. „Das hat mir wirklich gut gefallen - der Fokus liegt auf den Exponaten, es wird das Wesentliche gezeigt“, sagt Helmut Pulver (69). Besucher Achim Friedrich (69) sieht es ähnlich: „Das war sehr informativ, die Exponate sind hoch interessant - man bekommt wirklich einen Eindruck vom damaligen Leben.“

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