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Meine Stadt Car-Freitag verläuft in Hannover friedlich
Hannover Meine Stadt Car-Freitag verläuft in Hannover friedlich
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00:17 06.04.2015
Polizei kontrolliert auf dem Expo-Gelände Autos von Tuning-Fans. Foto: Dillenberg Quelle: Uwe Dillenberg
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Von Gerrit Pfennig

HANNOVER. Jaulende Motoren, tiefergelegte Autos und wummernde Bässe: So kennen Hannoveraner den „Car-Freitag“. Immer am Karfreitag treffen sich die Tuning-Fans der Region, um ihre aufgemotzten Autos auszufahren. In der Spitze kamen gestern bis zu 400 Fahrzeuge zusammen. Doch am Ende verlief alles friedlich - waghalsige Rennen auf der Vahrenwalder Straße blieben aus. Der Großeinsatz der Polizei zeigte offenbar Wirkung. Um 19.30 Uhr sperrte die Polizei auf der Vahrenwalder eine Fahrbahn, um möglicher Tuning-Fans besser kontrollieren zu können.

Die Ordnungshüter hatten bereits am Morgen Position an der Vahrenwalder bezogen. Vor dem dortigen Elektronik-Markt bauten sie eine Radarfalle auf, gut getarnt zwischen geparkten Autos. Doch das sprach sich offenbar schnell herum, die Tuner wichen auf das ehemalige Expogelände aus. Dort waren gegen 13.30 Uhr schon 200 Autos eingetroffen, die Zahl steigerte sich eine Stunde später auf das Doppelte.

Für die Polizei gab es gut zu tun: Die Beamten kontrollierten Felgen, Sportauspuffrohre und andere Anbauteile. Kleiner Seitenhieb auf die Polizei: Ein Tuner hatte seinen VW-Bulli grün lackiert und mit der Aufschrift „Polinizei“ versehen - kein Grund für eine Beanstandung. Einem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. „Es war das typische Hase- und-Igel-Spiel“, so die Polizei. Die Tuning-Fans wechselten immer wieder ihren Standort - teilweise auch in andere Städte. Die Polizei in Braunschweig meldete 37 Autos, Göttingen 54.

Ruhig blieb es in Garbsen, wo das Treffen verboten worden war. 2014 hatte die Szene dort mit 7000 Fahrzeugen die Stadt lahmgelegt. Beschaulich blieb es an der Tankstelle an der Vahrenwalder Straße. Hier hatte sich nur eine Handvoll versammelt.

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