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RUHE WEG: Kito hat den Stress des Exils gut weggesteckt. Astrid Heyer freut sich über die  Hilfen. Freunde aus der Ukraine haben sogar Katzenpuppen gebastelt.

RUHE WEG: Kito hat den Stress des Exils gut weggesteckt. Astrid Heyer freut sich über die Hilfen. Freunde aus der Ukraine haben sogar Katzenpuppen gebastelt.
© Christian Behrens

Katzencafé

„Café Stubentiger“ nach Unwetterschäden wieder offen

Die Hilfsbereitschaft war riesig. Ohne die zahlreichen Unterstützer und die Spenden hätte Astrid Heyer das einzige Katzencafé Hannovers nicht wieder öffnen können. Seit Dienstag haben Katzenfreunde aber in der Escherstraße wieder eine gastronomische Anlaufstelle.

Hannover. „Gerade noch mal Glück gehabt!“ Astrid Heyer ist erleichtert. Nach sieben Wochen Pause wegen des Unwetterschadens hat sie am Dienstag ihr „Café Stubentiger“ in der Escherstraße (Mitte) wieder öffnen können – dank einer riesigen Welle der Hilfsbereitschaft.

Tricolore Kito hat es sich auf ihrem Kissen mitten auf einem der Tische in Hannovers einzigen Katzencafé gemütlich gemacht. Maine-Coon-Dame Havanna ruht auf einem der Barhocker mit Leopardenpolster, während die schwarz-weiße Chica um die Beine der Gäste streicht.

Alle fünf Katzen waren fünf Wochen lang ausgelagert. Seit zwei Wochen sind sie zurück. Der extreme Starkregen am 22. Juni hatte die Kanäle überlastet. Im Café war die Brühe aus den Toiletten hoch gespült worden, hatte alles überflutet.

„Wir mussten die Wände aufmachen und den Boden entfernen“, berichtet Heyer. „Drei Wochen lang waren Trocknungsgeräte in Betrieb.“ Etliche Möbel und Kratzbäume mussten entsorgt und alles desinfiziert werden. Dann begann der Wiederaufbau.

Die Malerarbeiten hat Astrid Heyer alleine gemacht, mit etwas Hilfe von Kater Hiro, der seinen Schwanz kurz mal in die Farbe tauchte. Viele Stammgäste haben bei der Renovierung geholfen, vor allem beim Neuverlegen des Bodens.

Ohne Unterstützung hätte Heyer nicht wieder öffnen können. Die Versicherung kam nur für Trocknung und Entsorgung auf, alle anderen Schäden musste sie selbst zahlen. Mit laufenden Kosten mehr als 20 000 Euro.

Es gab Spenden, sogar aus dem Ausland. Flohmärkte brachten Geld ein, eine Goldschmiedin wechselte Uhrenbatterien zu Gunsten des Cafés, eine Künstlerin stellte ein Bild zur Verfügung, Freunde aus der Ukraine handbemalte Katzenpuppen. Als Astrid Heyer um 11 Uhr die Türen des „Cafés Stubentiger“ wieder öffnen konnte, war der Laden in kürzester Zeit rappelvoll.

Das „Café Stubentiger“ hat in der Woche täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, Donnerstags sogar bis 21 Uhr. Am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Donnerstagabends gibt es häufig kleine Veranstaltungen wie Vorträge und Lesungen oder auch mal einen Cocktailabend.

Von Andreas Krasselt


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