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PARTEITAG: Dirk Toepffer im Freizeitheim.Foto: Steiner

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Hannovers D-Linie

CDU für Tunnnel statt Niederflurbahn

Klare Absage: Die hannoversche CDU gibt Niederflurbahnen keine Chance.

Hannover. VON DIRK ALTWIG

HANNOVER. Die hannoversche CDU hat neuen Niederflurbahnen für die Stadtbahnlinie 10 eine Absage erteilt. Sie fordert stattdessen den Bau des sogenannten D-Tunnels vom Goetheplatz zum Hauptbahnhof.

„Es ist eindeutig, dass Niederflur keine Chance hat“, sagte Parteichef Dirk Toepffer nach der Abstimmung auf dem Parteitag gestern Abend - die große Mehrheit der 82 Delegierten hatte für den Tunnel gestimmt und weitere Gutachten über Hoch- oder Niederflur abgelehnt. Die Re-gionsverwaltung hat den Tunnel bereits aus Kostengründen verworfen.

Die hannoversche CDU steht damit gegen die eigene Fraktion in der Re-gionsversammlung, die Niederflur will. Stadtchef Toepffer: „Die Regionspartei muss sich damit auseinandersetzen.“ Eberhard Wicke, Vorsitzender der Regionsfraktion, wollte sich gestern nicht festlegen: „Wir werden die Gutachten abwarten.“ Auch in einer Online-Abstimmung, die die Partei zuvor erstmals durchgeführt hatte, gab es ein ähnliches Bild.

Von den rund 5000 Interessierten forderten 81 Prozent den Tunnel, 76 Prozent sprachen sich für die Hochflurtechnik aus.

Bei der Diskussion vor der Abstimmung kamen vor allem die bekannten Argumente. Ratsherr Felix Blaschzyk warb für Niederflur, unter anderem, weil die Bahnsteige weniger stören. Um die Mehrkosten des Systems im Verhältnis zu verringern, schlug Blaschzyk den Bau weiterer Niederflurstrecken vor. Die Berechnungen, die die Region bisher vorgelegt habe, seien „zu einseitig berechnet“.

Blaschzyk: „Hochflurbahnen sind ein Auslaufmodell.“ Denkbar seien neue Strecken zum Bismarckbahnhof oder Zoo.

Christian Weske, Frak-tionsvorsitzender im Bezirksrat Ricklingen und Planer bei der Regionsverwaltung, warb für Hochflur. Unter anderem wegen der Mehrkosten eines zweiten Bahnsystems. Die Züge könnten nicht auf den jeweils anderen Strecken rollen.


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