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Meine Stadt Burgwedels Hendrik Hoppenstedt wird Staatsminister im Kanzleramt
Hannover Meine Stadt Burgwedels Hendrik Hoppenstedt wird Staatsminister im Kanzleramt
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21:06 25.02.2018
Der Burgwedeler CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt wird Staatsminister im Kanzleramt.
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Burgwedel

Wie ist es, Staatsminister im Kanzleramt zu werden? Die NP erreichte Hendrik Hoppenstedt am Sonntag auf dem Weg nach Berlin zu seiner neuen Chefin Angela Merkel.

Sie gehen ins Kanzleramt, wie kam es dazu?

Ich wurde vergangene Woche von Bundeskanzlerin Angela Merkel angerufen. Wir haben seitdem ein paar Mal gesprochen. Und dann nahm das Ganze seinen Lauf.

Haben Sie damit gerechnet?

Nein. Ich war sehr überrascht, hatte um eine Nacht Bedenkzeit gebeten, in der ich zugegebenermaßen nicht viel geschlafen habe. Natürlich habe ich auch mit meiner Familie darüber gesprochen. Dann habe ich freudig und auch mit einer gehörigen Portion Respekt zugesagt.

Wie eng werden Sie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen arbeiten?

An der Spitze des Bundeskanzleramtes steht sie, dann folgt Kanzleramtsminister Helge Braun als Nachfolger von Peter Altmaier, und ich werde Staatssekretär. In dem Amt nehme ich unter anderem an Lagebesprechungen teil und arbeite eng mit der Kanzlerin zusammen.

Im Kanzleramt muss man auch Strippenzieher sein. Sind Sie das vom Typus her?

Ich glaube nicht, dass man das sein muss. Man muss organisieren und vorausschauend denken können. Ich gehe davon aus, dass ich das kann – Frau Merkel hat mich sehr nachdrücklich gebeten, das Amt anzunehmen. Das ist ja auch eine große Ehre für mich.

Sie gehören mit 45 Jahren zu der jüngeren Generation. Merkel wurde in der Partei dazu gemahnt, ihre Regierung zu verjüngen.

Ich bin natürlich keine 20 mehr, und vielleicht bringe ich den Altersdurchschnitt schon nach unten. Aber selbstverständlich wären auch ältere Kollegen in der Lage gewesen, das Amt auszufüllen.

Welche Themen wollen Sie voranbringen?

Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Kontakte vom Bundeskanzleramt zu den Bundesländern und auch zum Bundestag zu halten. Dazu kommt Bürokratieabbau, das ist mir ein wichtiges Anliegen. Und ansonsten muss ich mir selber erst ein Bild machen.

Nun könnte Ihnen die SPD mit ihrer Mitgliederbefragung dazwischen kommen. Glauben Sie an ein Ja zur Groko?

Das weiß ich auch nicht, aber ich hoffe es. Die Signale aus der niedersächsischen SPD sind hoffnungsvoll.

Petra Rückerl

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